Couplet


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Hör ick uff Reisen (Ich stamme nämlich aus Berlin)

Hör ick uff Reisen det Jeläster Wie se so schimpfen uff Berlin Un seh nu so die ändern Nester Denn is des doch der reene Kiehn In´n kleenen Finger is et mir lieber Wie London samt Paris und Wien Un Rom erseht mit den faulen Tiber Da jeht doch unse Spree weit driber: Ick stamme nämlich aus Berlin Die Alpen

Liederzeit: | | 1891


Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion (1890)

Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion da geht man früh um sieben schon da eilt hinaus manch flottes Haus und bietet mit und setzt daran den ganzen Ritt Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion da läßt Berliner los nen Ton zum ersten und zum zweiten und zu dritten schreit der Auktionator ´s ist ne Freud Da kost die Fuhre Süßholz

Liederzeit: | | 1890


Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion (1892)

Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion Ist Holzauktion, ist Holzauktion Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion Ist Holzauktion Links um die Ecke rum Rechts um die Ecke rum Überall ist große Holzauktion Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler, nen Taler Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler kost er nur Der Förster schießt dabei zwei

Liederzeit: | | 1892


Im Winter ist es immer kalt (Mann mit dem Koks ist da)

Im Winter ist es immer kalt das  wissen groß und klein weil unsere Erde dann nicht hat den warmen Sonnenschein Darum ist glücklich jedermann wenn er am Ofen sitzen kann Mutter der Mann mit dem Koks ist da wir wollen einfeuern jetzt mit Hurra Hast du kein Geld, hab ich doch Geld und habe den Mann mit dem Koks bestellt

Liederzeit: | | 1889


Ist es Sonntag welche große Freud

Ist es Sonntag, welche große Freud Mach ich nobel mich voll Schick und Schneid Geh zu meiner lieben Hulda raus Eins, zwei, drei sind raus wir aus dem Haus Hin nach Schöneberg in´n Adler geht´s Da hat man beim Scherbeln manchen Fez Wird die Hulda endlich müde mal Singe ich vergnügt laut durch den Saal Ist denn kein Stuhl da,

Liederzeit: | | 1899


Laß Bruder doch ich weiß (Besänftigungs-Walzer)

Laaß Bruder doch, ick weeß wiet iss wenn Ener Enen nimmt det wabblich dir umt Herze war det merkt ick schon bestimmt Du weeßt et doch, wie Enen iss Wenn Alles conträr looft Denn iss det Beste allemal Wenn man sich Enen kooft Det Beste woll iss allemal Wenn man schon Enen hat Denn merkt man nischt von seiner Quaal

Liederzeit: | 1840


Sei uns gegrüßt im Vaterlande

Sei uns gegrüßt im Vaterlande der du in Freundschaft unserer denkst und jetzt zum heimatlichen Strande beglückt die Schritte wieder lenkst Der Sturm des Lebens trieb vor Jahren hinaus dich in das Weltgewühl doch was du Gutes auch erfahren die Heimat blieb der Sehnsucht Ziel Sei gegrüßt Hat dir die Fremde auch gegeben der ird´schen Güter Herrlichkeit und dir dein

Liederzeit: | 1880


Und im Rathaus sitzen die alten Herrn

Und im Rathaus sitzen die alten Herrn in Gries-Bozen, in Gries-Bozen in Tirol und die sagen: es muß jetzt anders wern in Gries-Bozen, in Gries-Bozen in Tirol und statt Fleisch gibt´s lauter Boana und das Brot wird immer kloana in Gries-Bozen, in Gries-Bozen in Tirol Und die Berg müssen besser angschaut wern in Gries-Bozen, in Gries-Bozen in Tirol Ja, a

Liederzeit: | | 1930


Unter den Akazien (Berliner Lindenlied)

Unter den Akazien wandeln gern die Grazien, und die schönsten Mädchen finden kannst du immer untern Linden in Berlin, in Berlin, wenn die Bäume wieder blühn Unter Linden auf und ab wallen Herrn in Schritt und Trab schöne Herrn und hübsche Herrchen große Narren, kleine Närrchen in Berlin, in Berlin wenn die Bäume wieder blühn Winter hat wohl auch sein

Liederzeit: | 1855


Untern Linden wie ihr wißt (Berlin)

Untern Linden, wie ihr wißt wandeln, die da rufen: Pst Mildgesinnte Herzen finden kannst du immer untern Linden in Berlin, in Berlin wenn die Bäume wieder blühn Untern Linden ab und zu Lassen sie dir keine Ruh Flüstern, hört es auf zu tagen “Pst! – Will Ihnen etwas sagen!” In Berlin, in Berlin Wenn die Pferde Schlittern ziehn Finsternis hat

Liederzeit: | 1850



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Adolf Müller

Der Schauspieler und Komponist Adolf Müller senior hieß eigentlich Matthias Schmid. Er wurde am 7. Oktober 1801 in Tolna (Ungarn) geboren und starb am 29. Juli 1886 in Wien. 1823 ging Adolf Müller als Schauspieler und Sänger nach Wien, zuvor hatte er in Brünn Schauspiel- und Musikunterricht gehabt und Engagements in Prag, Lemberg und Brünn. Von 1825 war er als Kapellmeister mit an den drei Wiener Vorstadttheatern

In Schönbrunn sagt er

“In Schönbrunn sagt er” ist ein Wienerlied, dass um 1820 sehr populär war und Karl von Holtei als Vorlage für dessen Couplet “Wienerin in Berlin” diente (1824), welches dann wiederum als Vorlage für zahlreiche Parodien und Nachdichtungen diente. Das Singspiel “Wiener in Berlin“ wurde zuerst am 14. Juni 1824 in Berlin aufgeführt und wurde dann sehr populär

Eduard Linderer

Eduard Linderer, 31. Oktober  1837 in Berlin, wo er 1915 auch starb., Bruder von Robert Linderer, Vater Zahnarzt, freier Schriftsteller in Berlin, Verfasser von Couplets, Soloszenen ..

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