Balladen


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Der Herzog Ernst aus Schwabenland (Die Ritterfahrt)

Der Herzog Ernst aus Schwabenland Muß fliehen aus des Königshand Er stieg zu Schiff mit dem Geleit Das Meer war tief , das Meer war breit und scheint auch alle Hilfe fern Vertraue du nur Gott dem Herrn Im Meer stand ein Magnetenberg Der zog des Herren Schifflein an Das Wasser stand rings um das Schiff der edle Herr konnt

Liederzeit: | , | 1470


Der König und der Kaiser (Vor 1918, Lothringen)

Der König und der Kaiser die streiten wohl um eine Ehr wohl um die Sankt Katharina als wenn sie die schönste wär „Katharina, Sankt Katharina wollt ihr mein Ehweib sein Glückselig will ich euch sprechen in meinem königlichen Reich Ach nein, du heidnischer König Dieses alles mag ich nit Mit Gott hab ich mich vermählet und von ihm abscheid ich

Liederzeit: | 1918


Der König zog wohl über den Rhein (Wiedergefundene Tochter)

Der König zog wohl über den Rhein zur Maienzeit Er dacht an´s kleine Töchterlein Zur Maienzeit das Herz erfreut von dannen das Winterleid Der König ritt vor eine Thür zur Maienzeit Der junge Wirth der trat herfür Zur Maienzeit das Herz erfreut von dannen das Winterleid Herr Wirth geb du mir Wein und Brot zur Maienzeit Von Hunger leid ich

| 1841


Der Mord an einem Schneidergesellen

In der Lüneburger Heide nachts ein armer Schneider riß (reiste) sah ein Licht zu seiner Freude schimmern in der Finsternis Und er eilt zur Wirtshausstube Wirt und Wirtin waren froh dich der Wirt, der war ein Bube und die Wirtin, die war roh Und es schlief die arme Seele Wirt und Wirtin traten ein schnitten kalt ihm ab die Kehle

Liederzeit: | | 1900


Der Ritter Kurt zu Ochsenwang

Der Ritter Kurt von Ochsenwang der hatt´zum Suffe einen Hang es soff Euch dieser Schweinemag´ – Nacht und Tag Zu Bissingen,  beim Adlerwirt da hat er einst sich nicht geniert er soff ´nen Hektoliter Wein – ganz allein. Und wenn er dann, vom Weine voll So trieb er´s in der Gegend toll er raubt´ im Ob- und Unterland – allerhand

Liederzeit: | | 1896


Der Sultan hatt´ ein Töchterlein

Der Sultan hatt´ ein Töchterlein Die war früh aufgestanden Wohl um zu pflücken die Blümelein In ihres Vaters Garten. Da sie die schönen Blümelein So glänzen sah im Taue, Wer mag der Blümlein Meister sein Gedachte die Jungfraue. Er muß ein großer Meister sein, Ein Herr von großen Werten, Der da die schönen Blümelein Läßt wachsen aus der Erden. Ich hab

Liederzeit: | 1805


Die Gassen sein so enge (Tote Braut)

Die Gassen sein so enge es war einmal ein Gedränge es kommt mein lieber Sohn nach Haus mit seiner verliebten jungen Braut Die Mutter lag aufs Hecke ihren Arm tat sie austrecke “Sei willkommen, mein lieber Sohn zu Haus mit deiner verliebten jungen Braut!” Sie führt´n die Braut zu Tische trug´n auf gebratne Fische dazu auch roten kühlen Wein: die junge

| 1900


Die Königin ist das schönste Weib (Ritt ins Feenland)

Die Königin ist das schönste Weib Wie Rosen und Lilien blühn In weit und breiter Christenheit Komm o komm mein Herz ist schwer Wenn sie nur möchten meine Liebste schau n Wie Rosen und Lilien blühn Sie gäben den Preis keiner anderen Frau n Komm o komm mein Herz ist schwer Herr König der Ritter hat mich geschändt Wie Rosen

| | 1841


Die schöne Elsa Binsentrug

Die schöne Elsa Binsentrug Die war sich niemals schlank genug Sie trennt´ sich nie von dem Korsett Und schnürt sich damit früh und spät. Mit desperatem Neid die Fraun Die Wundertaille Elsas schaun Die Garnison ist hochentzückt Sobald sie Elsa nur erblickt Doch eines Tages, eins, zwei, drei Brach Elsa in der Taill´ entzwei Bald trug man sie durchs Friedhoftor

| | 1883


Die Witwe Quintche

Die Witwe Quintche, die im Leb´n mit Schande aß ihr Brot, an der so viele Makel kleb´n, sie schlug den Gregy tot, juchhe! Die Quintchen, das verruchte Weib gesteht den Mord nicht ein Die Quintchen schlug den Gregy tot kocht ihn sich zum Abendbrot Das größte Portmonné hat Ladewig, hat Ladewig die Bügel sind entzwee det schadet nich, det schadet

Liederzeit: | 1865



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