Balladen


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Auf lasst uns nach Stralau (Stralauer Fischzug)

Stralauer Fischzug Auf, lasset uns nach Stralau gehn Man kann dort mit Vergnügen sehn sehr viele Gegenstände von Anfang bis zu Ende Potz alle Welt! Seht nur einmal so viele Tausend an der Zahl die kommen angelaufen und das in ganzen Haufen Zu Fuß kann man durch Bemühn kaum durch die lange Gasse ziehn Versperrt durch Krüppel, Lahmen die angezogen

Liederzeit: | 1830


Bergkönig und Königstochter (Schweden)

Aehnlichen Inhalts wie das deutsche Lied “Es freit einmal ein Wassermann“, das hier im Archiv in verschiedenen Fassungen wieder gegeben wird, ist das schwedische Lied in den Svenska Folkvisor 2 22 29 übersetzt in Wolffs Proben altholländischer Volkslieder 131 ff und in dessen Halle der Völker 2 81 87 und in Mohnike’s Altschwedischen Balladen 93 96. Der Wassermann und die

| , | 1800


Bolle reiste jüngst zu Pfingsten

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten nach Pankow war sein Ziel, da verlor er seinen Jüngsten ganz plötzlich im Gewühl; ne volle halbe Stunde hat er nach ihm gespürt, aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert ! Zu Pankow gab´s kein Essen, zu Pankow gab´s kein Bier. War alles aufgegessen von fremden Gästen hier, nicht mal ´ne Butterstulle hat man

Liederzeit: | , | 1900


Brandenburg Brandenburg dieser Erzphilister

Brandenburg, Brandenburg dieser Erzphilister “Bin ein Schlaukopf durch und durch!” sprach er als Minister: “Brandenburg, die schöne Stadt keine Demokraten hat Ja, da muß, so wahr ich bin! Nationalversammlung hin! Denn mein König will es so Kann ja auch nicht schaden Hat er selber doch gesagt: Bin – von Gottes Gnaden!” Aber ach, aber ach! Unsre Volksvertreter Wollen nicht solch bittre

Liederzeit: | 1848


Christinchen ging in Garten

Christinchen ging in Garten, drei Rosen zu erwarten Ein Zeichen sah sie am Himmel wohl stehn, dass sie im Rhein sollt´ untergehn Sie ging zu ihrem Vater: “Guten Tag, herzliebster Vater! Könnte dies, könnte das wohl möglich sein, dass ich ein Jahr könnte bei dir sein?” “Mein Kind, das kann nicht gehen, deine Heirat muss geschehen, mein Kind, das bild

Liederzeit: | | 1820


Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann

Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann Zu der Hovereise mit dreißig seiner Mann Die hatten solch Gewande es mocht ein König tragen Daß er zu n Hunnen wollte das hieß er Guntheren sagen Wer der Volker wäre das will ich euch wißen lan Er war ein edel Herre ihm war auch untertan Viel der guten Recken in Burgundenland

Liederzeit: | 1807


Das war der Zwerg Perkeo im Heidelberger Schloß

Das war der Zwerg Perkeo im Heidelberger Schloß an Wuchse klein und winzig an Durste riesengroß Man schalt ihn einen Narren er dachte: “Liebe Leut´ Wärt ihr wie ich doch alle feucht-fröhlich und gescheut! Und als das Faß, das große mit Wein bestellet war da ward sein künftger Standpunkt dem Zwerge vollig klar “Fahr wohl”, sprach er, “o Welt du

Liederzeit: | | 1880


Das Wasser rauscht das Wasser schwoll (Der Fischer)

Das Wasser rauscht´, das Wasser schwoll ein Fischer saß daran sah nach dem Angel ruhevoll kühl bis ans Herz hinan Und wie er sitzt und wie er lauscht teilt sich die Flut empor aus dem bewegten Wasser rauscht ein feuchtes Weib hervor. Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm: Was lockst du meine Brut mit Menschenwitz und Menschenlist hinauf

Liederzeit: | 2006


Der alte Barbarossa

Der alte Barbarossa Der Kaiser Friederich Im unterird´schen Schlosse Hält er verzaubert sich. Er ist niemals gestorben, Er lebt darin noch jetzt; Er hat, im Schloß verborgen, Zum Schlaf sich hingesetzt. Er hat hinabgenommen Des Reiches Herrlichkeit Und wird einst wiederkommen Mit ihr zu seiner Zeit. Der Stuhl ist elfenbeinern, Darauf der Kaiser sitzt Der Tisch ist marmelsteinern Worauf sein

Liederzeit: | 1815


Der Graf stand oben auf seinem Schloß (Pfaffenschlich)

Der Graf stand oben auf seinem Schloß Schaut rings herum auf der Feinde Troß und was sein Versprechen, er wird es doch brechen Die Weide bieget sich jedem Wind Und wie er stand auf dem Turme hoch Der Mönch an feine Pforte pocht und was sein Versprechen, er wird es doch brechen Die Weide bieget sich jedem Wind Was bringft

| | 1841



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