Auswandererlieder


mp3 anhören CD buch

Es waren fünf Kolonien

Es waren fünf Kolonien Sie taten sich bemühen Sie wollten ziehen fort An einen andren Ort Amerika zu sehn Das war ihr letztes Wort. Sie wählten fünf Personen Die sollten sich nicht schonen Zu suchen gutes Land Im Amerikaner Sand Dort wollten sie hinreisen von hier aus dem Rußland. Die guten Männer waren Nach Amerika gefahren Zu schiffen nach Norden

| 2011


Fordre niemand mein Schicksal zu hören (Schweiz)

Ford´re niemand mein Schicksal zu hören dem das Leben noch wonnevoll winkt ich muß mein Vaterland entbehren wo ich als Knabe so geliebt O mein Vaterland, Dich nur beklag ich Du bist des Glanzes beraubt dich beweinend zum Grabe hin ich trage meine Ehr´ und das alternde Haupt Keine Hoffnung ist Wahrheit geworden selbst des Jünglings hochklopfende Brust die halt im heißen

| 1900


Fremde in Amerika

Brief aus St. Louis 1855 Es hat sich nämlich hier eine Partei gebildet, Know Nothings (Nichtwisser)genannt, die aus eingeborenen Bürgern besteht. Sie sind Willens, die Naturalisationsgesetze ,nach denen jeder weiße Einwanderer in 5 Jahren Bürger der Vereinigten Staaten werden kann und gleiche Rechte mit den Eingeborenen hat ,so umzuändern , daß jeder ,der Bürger werden will ,21 Jahre hier sein

| 2011


Freunde bleibet hübsch im Lande

Freunde, bleibet hübsch im Lande und ernährt euch redlich dort Im amerikanischen Sande kommt ihr noch weit weniger fort Sonne auf den Pelz euch brennt Plagen, die ihr hier nicht kennt regnen dort auf euch herab und das Geld ist da auch knapp Ließ mich leider auch verleiten zog mit Weib und Kind dahin Tausend Meilen mußt ich schreiten Tat’s

Liederzeit: | | 1841


Gastarbeiter in Deutschland – Eine Million

11.September 1964 GASTARBEITER NUMMER 1000000 Köln. “Großer Bahnhof” für den millionsten Gastarbeiter in der Bundesrepublik auf dem Bahnhof von Köln-Deutz! Mit Blaskapelle, Fahnenschmuck, Ansprachen und Beifallsgeklatsche wurde Senor Armando Sa Rodrigues (38)aus der kleinen portugiesischen Stadt Vale de Madeiros gestern morgen empfangen Ermüdet von der 48stündigen Fahrt, unrasiert, blaß und verlegen stand der Vater von zwei Kindern (11 und 15) in

Liederzeit: | , | 1964


Gät acht i will ech öppis zelle (Der Obersimmentaler in Amerika)

Gät acht, i will ech öppis zelle vom neuen Land Amerika. I ha das jetzt scho lang geng welle u ha´s de neue geng la gab. Es ist jetzt de es Jahr gly scho, dass mir von och hi Abschied gno. Wo mir vo ech ewäg sy ‘gange, do het’s is weh tah nit e chly; mer sy vor Härzweh

Liederzeit: | 1835


Gebt acht ich will euch etwas erzählen (Der Obersimmentaler in Amerika)

Gebt acht, ich will euch etwas erzählen von neuem Land Amerika ich habe das schon lange gewollt und habe es dann immer vergessen Es ist jetzt bald ein Jahr daß wir von euch Abschied genommen haben. Als wir von euch weggingen da hat es uns nicht wenig weh getan wir sind vor Herzschmerz beinahe vergangen bis wir von euch weg

Liederzeit: | 1835


Hallelujah hallelujah wir wandern nach Amerika (Deutscher Nationalreichtum)

Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, wohl allerlei, wohl allerhand: Viele Bundestagesprotokolle, manch Budget und manche Steuerrolle eine ganze Ladung von Schablonen zu Regierungsproklamationen weil es in der neuen Welt, sonst dem Deutschen nicht gefällt Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, wohl allerlei, wohl allerhand: Korporal-

Liederzeit: | | 1841


Hannes nach Brasilien ziehn

Hannes, nach Brasilien ziehn Übermorgen all wir hin Sag es auch der Hannes-Gret Sonst kommt sie am Ende zu spät Vergesse nicht die Krischels Baas Aus der krummen Buckelsgaas Und der Mattes von der Lay Ist mit Euch so gern dabei Kommt mit mir, es ist noch Zeit Holland hält das Schiff bereit Hannes, Hannes zieh mit mir Nach Brasilien

Liederzeit: | 1850


Havre ist ein schönes Städtchen

Havre ist ein schönes Städtchen, so es an dem Meere liegt. Drin verspricht man uns viel Schönes, aber Halten tut man´s nicht. Und ein Schiff, das heißt “La France”, führt uns nach Amerika. Drinnen gibt es schlechtes Fressen und eine Schweinerei ist da. Wer viel frißt, der muß viel kotzen, kotzt bei Tage und bei Nacht. Drum sind all schon

Liederzeit: | 1880



Meistgelesen in: Auswandererlieder