Auf Brüder auf im Vaterlande (Marseillaise II)

Auf Brüder auf im Vaterlande
der Tag des Ruhmes er bricht an
seht, seht dort die Tyrannenbande
mit blut’gen Fahnen rückt sie an
Hört allerorten ihr das Schreien
das Geschrei der Knechteschar
Umbringen wollen sie euch gar
Dort kommen sie in langen Reihen

Ihr Bürger all herbei
stellt euch in Reih und Glied
Marsch Marsch, Marsch Marsch
des Feindes Blut durchtränke uns’re Au’n

Die heilge Lieb zum Vaterlande
die stütze uns im Rachekrieg
O Freiheit, heißgeliebte Freiheit
Hilf deinen Schützern zu dem Sieg
zu unsren ruhmbefleckten Fahnen
eilt der Sieg her mit starkem Ton
die Feinde, ach sie sterben schon
und sehn den Sieg den sie nicht ahnten

Ihr Bürger all herbei
stellt euch in Reih und Glied
Marsch Marsch, Marsch Marsch
des Feindes Blut durchtränke uns’re Au’n

Die Bahn des Kampfes wir betreten
denn unsre Väter sind nicht mehr drin
wir finden Reste von ihrem Leben
und Spuren von ihrem Edelsinn
Besser ist’s sie zu überleben
als liegen müssen in dem Grab
uns bleibt die Wahl, die man uns gab
zu sterben oder sie zu rächen

Ihr Bürger all herbei
stellt euch in Reih und Glied
Marsch Marsch, Marsch Marsch
des Feindes Blut durchtränke uns’re Au’n

Text: Gerhard Krebs, 1922

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema:
Liederzeit: (1922)
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