Henriette Willebeek Le Mair: Postkarte -  Kinder mit Springseil (1919) - Seilschwingen

Henriette Willebeek Le Mair: Postkarte - Kinder mit Springseil (1919)

Ein Kind steht in der Mitte, hält das Seil an einem Ende fest und beschreibt mit dem andern Ende eine Kreisbewegung, so schnell es kann, indem es das Seil, das den Boden möglichst berühren soll, um sich herum zieht. Um ihn stehen die Mitspieler in einem Kreise dort, wo das Ende des Seiles den Boden berührt. Sie versuchen über das Seil zu hüpfen; wer berührt wird, scheidet aus.

Der letzte darf dann das Seil bei nächster Runde drehen. Der Kreis der Hüpfenden muss etwas enger sein als der Kreis, den das Seil beschreibt, damit die Spieler auch gefangen werden können.

Ermunterungsruf beim Springen: Hiesa, häsa, hippl

In Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 3721)


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„Seil springen“ ist als Kinderspiel auf Schulhöfen und Straßen bis heute populär und weit verbreitet,  im 17. Jahrhundert kam es durch europäische  Auswanderer in die USA.

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