Volksliedforschung von A - Z:

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Die Lieder der Heimat

Wer sich heute ernsthaft mit den Liedern des Volkes abgeben will, findet sich durch das viele, was die letzten Jahrzehnte an grundlegenden Erörterungen zu diesem Thema gebracht haben, fast eher gehemmt und beirrt als gefördert. Die Definitionen des Begriffes „Volkslied“ sind kaum noch zu zählen, und sie gehen weit auseinander. Sie grenzen ebenso den Begriff […]

Die Macht des deutschen Liedes im gegenwärtigen Kriege (1916)

Wie bei der Ankündigung der Mobilmachung nach der vorangegangenen unheilschwangeren Zeit der Ungewißheit die alten Nationallieder überall in Massenchören gen Himmel schallten, wie die ausrückenden Truppen in der Heimat und auf jeder Station selbst singend mit brausendem Gesang empfangen wurden, wie die ersten Siegesnachrichten immer wieder zu vaterländischem Gesang begeisterten, das haftet in der Erinnerung […]

Die Schlacht bei Sedan (1909)

Aus einem Lesebuch für Großstadtkinder An der Anschlagssäule stand es zu lesen auf einem großen weißen Zettel: Krieg mit den Franzosen! Und in der Zeitung stand es zu lesen, und alle Leute sprachen davon, daß nun die Franzosen kommen wollten und wollten sie alle gefangennehmen. Kaiser Wilhelm aber schickte einen Trompeter nach der Kaserne in die […]

Die Skigebote

(Skigebote 1-23) Der Schneeschuh bringt dir große Freud´ drum heg und pfleg ihn allezeit Fein säuberlich wisch ab den Schnee sonst gibt’s  im Skistall einen See Dem Schneeschuh schadet nasser Stand drum stell verkehrt ihn an die Wand Trag steil den Ski und stoße nicht dem Hintermann ins Angesicht Nach jedem Ausflug öl´ den Ski […]

Die Skigebote – Für die Schüler

(Skigebote 39-48) Üb nur was dir der Lehrer sagt sonst hast du dich umsonst geplagt Du sollst des Meisters Lehren hören und nicht durch dein Geschwätz ihn stören Vor allem abe merke dir Der Herr ist ehrenamtlich hier Stemmbogen ist das A und O nur so wirst du des Skilaufs froh Stürzlöcher in der Übungswies […]

Die Skigebote – Vom Skikurs

(Skigebote 24-38) Zuerst für dieser Schüler Masse die Bindung tadellos verpasse Denn nur mit gutem Skizeug kann der Schüler werden Schneeschuhmann Frühzeitig bei der Arbeit sei ein Wintertag ist schnell vorbei Beim Üben stell die Schar ins Glied daß jeder gleich auf Ordnung sieht Dann wird geübet Mann für Mann daß jeder muß gleichmäßig ran […]

Die Skigebote – Vom Skipech

(Skigebote 62-64) Bricht vorn der Ski, so ist dir nütz am schnellsten die – Reservespitz Doch bricht der Ski dir unterm Haxen dagegen ist kein Kraut gewachsen Dann ist´s vorbei mit flotter Fahrt Freund! Stapf im Schnee – nach Väterart Paul Dinkelacker , Stuttgart 1932

Die Skigebote – Vom Skizeug

(Skigebote 49-56) Geht´s auf die Fahrt ins weiße Land Skiwachs und Riemen sei zur Hand Der Doppelstock soll dich begleiten doch ist´s verpönt – darauf zu reiten Lenkst ins Gebirge du den Schritt nimm Brill´ und Gletschersalbe mit Harfteisen seien auch zur Stell´ und gutverpaßte Seehundsfell Vom Fäustling nimm ein zweites Paar Desgleichen Socken, rauh […]

Die Tiere als Soldaten

5. Lektion in der ersten Schulklasse Der Lehrer erzählt: Rudi machte sich am Nachmittag nach der Schule (nach dem Nachmittagsunterricht) im Holzschopf einen langen hölzernen Säbel. Als er mit Helm und Säbel zum Abendessen ging und die Gänse gerade von der Weide heimkamen, hätte der kleine Soldat fast gleich eine Schlacht zu bestehen gehabt. Der […]

Die Wacht am Rhein (Ernst Toller, 1914)

Deutschland Vaterland Krieg Mitten in der Nacht schreckt uns eine Stimme aus dem Schlaf, wir fahren über den Rhein. Wir springen auf, wir offnen die Fenster, unter uns fließt schwarz und still der Rhein. Die Kadetten ziehen die Säbel aus der Scheide, „Achtung!“ schreit einer, ein andrer singt „Die Wacht am Rhein“, wir singen mit […]



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