Liederzeit: 1870-1871 Deutsch Französischer Krieg

1870-1871 Deutsch Französischer Krieg: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Du tratst auf des Jahrhunderts Schwelle (Kaiser Wilhelm I)

Du tratst auf des Jahrhunderts Schwelle ein zartes Kind an Mutterhand Noch leuchtete mit matter Helle das Abendrot dem deutschen Land Da kam die Nacht herangezogen die grimmen Sturm im Schoße trug die Engel des Gerichtes flogen und Preußens schwerste Stunde schlug Du sahst das schreitende Verderben ein Knabe noch, die deutsche Schmach du sahst die edle Mutter sterben der

Deutschlandlieder | Liederzeit: , | 1871


Ein Grenadier auf dem Dorfplatz stand (Stolzenfels am Rhein)

Ein Grenadier auf dem Dorfplatz stand ein Mädchen ihm zur Seit´ er legt die Waffen aus der Hand spricht Trost ihr zu im Leid Sie sinkt ihm weinend an die Brust beugt traurig das Gesicht der Trennungsschmerz wird ihm bewußt als er jetzt zu ihr spricht O Mädchen bleibe mein dies Herz, es ist nur dein Ist der Friede da

Liebeskummer | Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1906


Eins zwei drei vier fünf sechs sieben (Pistolen)

Eins zwei drei vier fünf sechs sieben Petrus Paulus hat geschrieben Einen Brief nach Paris: Er soll holen drei Pistolen Ein´für mich, ein´für dich ein´für´n Onkel Ludweig Mündlich 1871 aus Dresden , 1986 aus Siegen .Aus dem Vogtland : Dunger 235 . Letztere beide mit dem Schluß “Bruder Heinerich” — nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Kinderreime | Liederzeit: | | 1871


Es geht bei der Trommel mit Sang und mit Klang

Es geht bei der Trommel mit Sang und mit Klang hurra, hurra, hurra Ihr Lieben, was klagt ihr, was weint ihr so bang hurra, hurra, hurra Das Scheiden ist herb, doch geschieden muß sein das Vaterland ruft uns zum heiligen Rhein hurra, hurra, hurra Alter Rhein, deine Deutschen sind da Wir ziehn durch die Nacht mit festem Tritt hurra, hurra,

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1890


Es ist in alten Liedern mein Volk dir prophezeit (Barbarossa)

Es ist in alten Liedern mein Volk dir prophezeit des alten Barbarossa erneute Herrlichkeit daß einst die alten Raben verschwinden samt der Nacht und das aus tiefen Träumen das deutsche Reich erwacht Und was die alten Lieder so wundervoll gesagt das gibt dir Gott nun wieder mein Volk der Morgen tagt der alte Barbarossa ist da im weißen Bart doch

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1871


Es ist nichts Lust´gers auf der Welt (1871)

Es ist nichts Lust´gers auf der Welt und auch nichts so geschwind als wir Husaren in dem Feld wenn wir in Schlachten sind Wenn´s blitzt und kracht dem Donner gleich wir schießen alles tot wenn`s Blut von unserm Körper fleucht sind wir des Mutes voll Da heißt´s: Husaren insgesamt schlagt die Pistolen an! Ergreift den Säbel in die Hand haut

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1871


Es ist schon alles fertig was wir brauchen

Es ist schon alles fertig was wir brauchen schwere Geschütze, Roß und Wagen was man im Felde noch muß haben lauter junge schöne Leute zum Streite So zogen wir nach Straßburg in das Lager und die Franzosen waren schon zusamm´ keiner hat das Herz zu greifen an Franzosen müssen retirieren marschieren Und wir kamen nach Paris in die Straßen streckten

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1871


Es kam ein Scheidebrief der Kaiser Wilhelm rief

Es kam ein Scheidebrief der Kaiser Wilhelm rief Herbei ihr deutschen Männer schnell dem alten Erbfeind juckt das Fell herbei, herbei und haut ihn durch auf´s neu Lebt wohl, ihr Eltern mein, es muß geschieden sein gern ständ´ ich euch im Alter bei doch erst von Feinden Deutschland frei Lebt wohl, lebt wohl, lebt wohl auf Wiedersehn Mein herzig Kind

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 2009


Es war im rauhen Jura

Es war im rauhen Jura Es war bei Pontarlier Es sprach zu unserm Oberst Des Feindes General: Der Oberst sprach: Verloren Bist du mein Bataillon! Und Colbergs Grenadiere Sie standen felsenfest Dem Oberst rinnt die Träne Die Heldenwang  hinab Sie taten, was sie sollten Es war bei Pontarlier Text und Musik: Verfasser unbekannt in: Historische Volks- und volksthümliche Lieder des

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1871


Es zogen drei Heere wohl über den Rhein

Es zogen drei Heere wohl über den Rhein die Deutschen sie drangen in Frankreich hinein Denn Frankreich das hatte aus Hochmut und Neid mit ihnen begonnen gar blutigen Streit Doch Gott hat den Deutschen den Sieg beschert bei Weißenburg, Förbach, Saarbrücken und Wörth Drauf siegten sie dreimal in grausiger Hetz und haben umschlossen Bazaine bei Metz Bei Sedan hat Wilhelm

Soldatenlieder | Liederzeit: | , , | 1871



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