Liederzeit: 1819 - Karl Ludwig Sand

1819 - Karl Ludwig Sand: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


Ach sie naht die Abschiedsstunde (Sands Abschied)

Ach sie naht, die Abschiedsstunde die uns hier so schmerzlich trennt noch einen Kuß von deinem Munde der auf meinen Lippen brennt Treue hab ich dir geschworen Fluch treff mich und ewige Pein Heil und Seligkeit verloren wenn ich je vergesse dein Sollst du je meineidig werden so treff dich des Rächers Fluch Dich verfolgt mein Dolch im Leben und

Abschiedslieder | Gefangenenlieder | Letzte Lieder | Liederzeit: | 1848


Ach sie naht die bange Stunde

Ach sie naht die bange Stunde die das Schicksal von uns trennt Ohne Kuß von deinem Munde Der nach meinen Lippen brennt Treue hab ich dir geschworen Fluch erwählt und ew´ge Pein Heil und Seligkeit verloren Wenn ich je vergesse dein Hast du Meineid mir gegeben so treff dich des Rächers Fluch dich verfolgt mein Dolch im Leben und mein Geist

Abschiedslieder | Letzte Lieder | Liederzeit: | 1917


Augen glänzen Herzen glühn Hoch zur Bundesfeier

Augen glänzen Herzen glühn Hoch zur Bundesfeier Wie die geist gen Funken sprühn Auf Gesang entfalte kühn Alle Herzensschleier Wer sein selber ist bewußt Sieht die Welt entsiegelt Drum in uns strahlt Himmelslust Wie des Meers tief reine Brust Stern und Himmel spiegelt Brich o Welt in Trümmern gleich über uns zusammen Wir stehn muthig nimmer bleich Fester als Stahl

Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1830


Du gehst aus unsrer Mitte (1860, Karl Ludwig Sand)

Du gehst aus unsrer Mitte O Sand, wer ist dir gleich? Erfüllest Schwur und Bitte Und gehst ins Totenreich Ich bin ihm nachgereiset bis Mannheim an dem Rhein in einem Gastwirtshause da holte ich ihn ein Drauf gab ich ihm die Rolle in seine zitternde Hand Ich sag, sein Maß war volle ich tat´s fürs Vaterland Drei Schritte trat ich zurücke verbarg

Freiheitslieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1860


Du stehst in unsrer Mitte (Karl Ludwig Sand, 1847)

Du stehst in unsrer Mitte und Sand, der ist dir gleich trägst willig deine Bürde bis in des Todes Reich Ich bin dazu geboren nd heiß Carl Ludwig Sand Vom Schicksal auserkoren um Tod fürs Vaterland Ich bin darnach gereiset bis Mannheim an den Rhein die Stunde sei gepreiset Wirst du gefallen sein Da hab ich ihn gefunden in einem

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1847


Du stehst in unsrer Mitte (Karl Ludwig Sand)

Du stehst in unsrer Mitte O Sand, wer ist dir gleich Erfüllst den Schwur und Bitte gehst mit ins Totenreich Ades, Brüder, lebet, lebet wohl bis wir einander wiedersehen soll´n Ich bin ihm nachgereiset es soll erfüllet sein da hab ich ihn getroffen zu Mannheim an dem Rhein Ades, Brüder, lebet, lebet wohl bis wir einander wiedersehen soll´n Da hab ich

Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1819


Du steht in unserer Mitte (Version 1)

Nach vollbrachten Kampfe ist stets des Lebens Ruh und Glück Schwach ist des Lebens Lampe sie kehrt nicht mehr zurück Du stehst in unsrer Mitte O Sand, wer ist dir gleich Erfüllst den Schwur und Bitte schickst ihn ins Totenreich? Und sehn wir uns nicht wieder in dieser bösen Welt dann singen wir frohe Lieder so lang es uns gefällt nach

Freiheitslieder | Trauerlieder | Liederzeit: , | 1890


Fröhlich und frei bin ich juchhei

Fröhlich und frei bin ich, juchhei! steh unter Gottes Zelt hab mich ihm heimgestellt schallte sonst keck und kühn noch ist das Herz mir grün! Hurra, juchhei! Wächst doch dem Mut immer die Glut! Denk ich ans Vaterland fährt mir ans Schwert die Hand zwei Dinge halt ich wert: blank an der Seit ein Schwert Trotz unterm Hut. Bergab gewandt! Aufwärts

Deutschlandlieder | Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1817


Ich war ein Jüngling jung von Jahren (Karl Ludwig Sand)

Ich war ein Jüngling jung von Jahren ich zählte erst kaum zwanzig Jahr Da muß das Schicksal mir widerfahren daß ich als Mörder ja stehen mußte da Ich soll den Kotzebue ermorden Hat er mir je was Leids getan? Ach Schicksal, ändre meine Schmerzen wer. war an meinem Unglück Schuld daran Ich kam in Kotzebuens Zimmer gab ihm ein Brief

Freiheitslieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: , | 2010


Wir hatten gebauet ein stattliches Haus

Wir hatten gebauet ein stattliches Haus Und drin auf Gott vertrauet, trotz Wetter, Sturm und Graus Wir lebten, so traulich, So innig, so frei, Den Schlechten ward es graulich, Wir lebten gar zu treu! Sie lügten, sie suchten Nach Trug und Verrat, Verleumdeten, verfluchten, Die junge grüne Saat! Was Gott in uns legte, Die Welt hat’s veracht’t, Die Einigkeit erregte

Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1819




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Liederzeit: 1819 - Karl Ludwig Sand

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