Liederzeit: Französische Revolution (1789)

Französische Revolution (1789): Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Wenn du fein fromm bist will ich dir helfen (Don Juan)

Wenn du fein fromm bist will ich dir helfen Ich weiß ein Mittel für alles gut Es schmeckt so lieblich und hilft so plötzlich du sollst dich wundern wie wohl dir´s tut Ach, das zerteilet lindert und heilet alle Beklemmung und allen Schmerz Soll ich dir´s nennen das Händchen her Rätst du heute denn so schwer? Fühlst du wie´s klopfet hier Das helfe dir

Liebeslieder | Liederzeit: , | 1787


Wer ist ein freier Mann (Der freie Mann)

Wer, wer ist ein freier Mann? Der, dem nur eig`ner Wille Und keines Zwingherrn Grille Gesetze geben kann; Der ist ein freier Mann! Wer, wer ist ein freier Mann? Der das Gesetz verehret Nichts tut, was es verwehret Nichts will, als was er kann Der ist ein freier Mann! Wer, wer ist ein freier Mann Wem seinen hellen Glauben Kein

Freiheitslieder | Liederzeit: | | 1791


Wie schön ists im Freien (Lied im Freien)

Wie schön ists im Freien Bei grünenden Maien Im Walde wie schön Wie süß sich zu sonnen Den Städten entronnen Auf luftigen Höhn Wo unter den Hecken Mit goldenen Flecken Der Schatten sich mischt Da läßt man sich nieder Von Hasel und Flieder Mit Laubduft erfrischt Drauf schlendert man weit Pflückt Blumen und Kräuter und Erdbeer n im Gehn Man

Freiheitslieder | Frühlingslieder | Liederzeit: , | 1792


Wir sitzen so fröhlich beisammen

Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben einander so lieb und wünschen im frohen Gefühle ach, wenn es doch immer so blieb Es wechseln im irdischen Leben die Tage der Freude und Lust und Tage der Sorgen und Schmerzen bewegen die menschliche Brust Nichts ew´ges besteht hinieden drum haltet den Augenblick fest genießet des flüchtigen Lebens so lang es die Gottheit

Lieder von Alt und jung | Trauerlieder | Liederzeit: , | 1810


Wohlauf Kameraden aufs Pferd

Wohlauf Kameraden auf´s Pferd, auf´s Pferd, in das Feld, in die Freiheit gezogen; im Felde, da ist der Mann noch was wert, da wird das Herz noch gewogen; da tritt kein anderer für ihn ein, auf sich selber steht er da ganz allein. Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, man sieht nur noch Herren und Knechte; die Falschheit herrscht

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1797


Zu Straßburg auf der Schanz (Der Schweizer)

Zu Straßburg auf der Schanz Da ging mein Trauern an Das Alphorn hört´  ich drüben wohl anstimmen Ins Vaterland mußt ich hinüberschwimmen Das ging ja nicht an Ein Stund wohl in der Nacht habens mich gefangen gebracht; Sie führten mich vor des Hauptmanns Haus, Ach Gott, was soll werden daraus, Mit mir ist’s aus. Frühmorgens um zehn Uhr Stellt man mich

Gefangenenlieder | Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1790