Liederzeit: Dreißigjähriger Krieg

Dreißigjähriger Krieg: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


Es geht wohl zu der Sommerzeit

Es geht wohl zu der Sommerzeit der Winter fährt dahin mancher Soldat zu Felde leit wie ich berichtet bin zu Fuß und auch zu Pferd wie man nur ihr begehrt ganz munter besunder die beste Reiterei ein ganze werte Ritterschaft Fußvolk ist auch dabei Wann man liegt auf dem Musterplatz und jetzt im Anzug sein so lauft daher mein edler

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1646


Es waren einmal zwei Bauerssöhn (vor 1926, Lothringen)

Es waren einmal zwei Bauerssöhn die hatten Lust in den Krieg zu gehn wohl ins Soldatenleben Sie haben sich noch eins bedacht Und haben sich auf die Reise gemacht „Nach Hause wollen wir reisen Sie reiten vor Frau Wirtin ihre Tür Frau Wirtin können wir nicht bleiben hier Zwei Reiter und auch zwei Rösselein Was tät mieh denn mein Wirtschaft batten enn ich nicht könnt

Balladen | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | , | 1648


Frisch auf in den Kampf in die wogende Schlacht

Frisch auf in den Kampf in die wogende Schlacht Es ruft die Trompete mit begeisternder Macht Heraus aus der Scheide den funkelnden Stahl laßt nieder ihn blitzen mit flammendem Strahl Die grimmen Feinde drohen uns mit Schrecken und mit Graus Wohlan, wir schirmen unser väterliches Haus Wir reiten und streiten mit freudigem Mut und weihen der Heimat Leben und Blut

Kriegserziehung im Kaiserreich | Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1912


Ich habe Lust im weiten Feld zu streiten

Ich habe Lust, im weiten Feld zu streiten mit dem Feind wohl als ein tapf´rer Kriegesheld der´s treu und redlich meint. Wohlan die Fahne weht wohl dem der zu ihr steht! Die Trommeln schallen weit und breit. Frisch auf, frisch auf zum Streit! Willst, Bruder, mit, so sage ja und setze dich zu Pferd! Das Sattelzeug, es ist schon da

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1648


Ihr Freunde Gottes allzugleich

Ihr Freunde Gottes allzugleich verherrlicht hoch im Himmelreich erfleht am Throne allezeit uns Gnade und Barmherzigkeit Helft uns in diesem Erdental dass wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal Vor allem du o Königin Maria, milde Herrscherin ihr Engelchöre voller Macht die ihr habt treulich unser acht Helft uns in diesem Erdental dass wir durch Gottes Gnad

Geistliche Lieder | Marienlieder | Liederzeit: , | 1623


In allen meinen Taten

In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten der alles kann und hat er muss zu allen Dingen solls anders wohl gelingen mir selber geben Rat und Tat Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe mein Sorgen ist umsonst er mags mit meinen Sachen nach seinem Willen machen ich stell´s in seine Vatergunst Es kann mir

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: | 1642


Kein schönrer Tod ist in der Welt

Kein schön´rer Tod ist in der Welt als wer vorm Feind erschlagen, Auf grüner Heid, im freien Feld Darf nicht hör´n groß Wehklagen Im engen Bett nur Ein´r allein muß an den Todesreihen: Hier findet er Gesellschaft sein falln wie die Kräuter im Maien. Manch frommer Held mit Freudigkeit hat zugsetzt Leib und Blute starb sel´gen Tod auf grüner Heid dem

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1620


Macht hoch die Tür die Tor macht weit

Macht hoch die Tür die Tor macht weit Es kommt der Herr der Herrlichkeit Ein König aller Königreich´ Ein Heiland aller Welt zugleich Der Heil und Leben mit sich bringt Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott Mein Schöpfer, reich von Rat! Er ist gerecht, ein Helfer wert Sanftmütigkeit ist sein Gefährt Sein Königskron´ ist Heiligkeit Sein Zepter

Geistliche Lieder | Liederzeit: , | | 1635


Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott Mit Herzen, Mund und Händen, Der große Dinge tut An uns und allen Enden, Der uns von Mutterleib Und Kindesbeinen an Unzählig viel zu gut Bis hier her hat getan. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unsrem Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben, Und uns in seiner Gnad, Erhalten fort und fort

Geistliche Lieder | Liederzeit: , | 1636


Nun ruhen alle Wälder

Nun ruhen alle Wälder Vieh, Menschen, Städt und Felder Es schläft die ganze Welt; Ihr aber, meine Sinnen Auf auf, ihr sollt beginnen Was eurem Schöpfer wohlgefällt Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind; Fahr hin! Ein ander Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint. Der Tag ist

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1648




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Liederzeit: Dreißigjähriger Krieg

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