Regst du o Lenz die jungen Glieder

Regst du o Lenz die jungen Gliedererwacht aus starrer Dunkelheitund kehrt in neuem Glanze wiederin aller deiner Lieblichkeit?Kommst du vertraulich uns zu grüßen Der Welt ihr Leben zu versüßen Und auszulöschen Gram und Leid Ja dich den Liebling zu empfahen Lauscht bange Sehnsucht allerwärtsEs überströmt bei deinem Nahen Von Dank und Liebe jedes Herz Der Seele rascheres Bewegen Verkündet dich

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O wie herbe ist das Scheiden

O wie herbe ist das ScheidenWenn nun Eines geht von BeidenDie sich treu geliebtAls wir von einander gingenUns zum letztenmal umfingenWeinten wir allzwei Blickten still uns in die AugenLießen heiße Tränen saugenVon der Wangen SchneeAls wir von einander gingenUns zum letztenmal umfingenUnterm Eichbaum grün Oftmals pflegt ich dir´s zu sagenLiebe muß um Leiden klagenKennt kein bleibend GlückWann ich in den

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O du mei Burgele

O du mei Burgeleo mei guts Hurgele Burgele komm Du bist mei kugeligsbu bist rugeligsBurgele kommKomm dreh di rumRumdiridum O du mei Dockele du mei guts Mockelekomm dreh di rumDu bist mei Burgeledu bist mei HurgeleBurgele kommKomm dreh di rumetc…. Du bist mei Molligadu bust mei RolligaBurgele kommSei doch kei Sollichasei kei so SchmolligaBurgele kommBurgele kommKomm dreh di rumetc…. Sei

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Lebewohl jetzt muß ich scheiden

Lebewohl, jetzt muß ich scheidenlebe wohl, du schöner WaldDeiner Anmut süße Freudenach, sie schwanden mir so balddenn der Sonne Abendgrußsagt mir, daß ich scheiden muß Lebe wohl mit Busch und Strauchemit der Vögel Melodienmit der Blumen süßem Hauchemit der Zweige frischem Gründenn die Abendglocke schalltlebe wohl, du trauter Wald Lebet wohl, ihr stillen Räumelebet wohl, ihr Bergeshöhnin dem Schatten grüner

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Ein grünes Bändelein an meinem Degen

Ein grünes Bändelein an meinen Degen einen Strauß auf meinen HutUnd ein Tüchelein in meine Taschenund meine meine Äugelein die fliessen WasserWeil ich von dir scheiden muß Bald müssen wir ins Schlachtfeld ausmarschierenwo die Kugeln fliegen dreinwird das Blut mir aus den Wunden fliessenund willst du mir den herben Tod versüßenso gedenk auf ewig mein  Text und Musik: Verfasser unbekannt in Silcher

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