Bremer Stadtmusikanten

Fangsteine

Bickelsteine Als ein Mädchenspielzeug erwähnen mittelalterliche Quellen auch die Bickelsteine (s. Zingerle 18,19,45) — So wird von einem Mädchen erzählt, daß es in seinem Schranke außer anderen Spielsachen auch noch schöne Bickelsteine aufbewahre. Das mittelhochdeutsche Wörterbuch erklärt dieselben ganz richtig als “Fangsteine”. Noch heute heißt in Sachsen ein Spiel, wobei die Kinder mehrere Steinchen so kunstvoll in die Höhe werfen

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Nüsse oder Kerne knipfen

Höckeln, Häufeln, Schlößchen Jedes Häufchen, aus drei zu Grunde liegenden Nüssen und einer vierten, die Nusspyramide schließenden,  bestehend, ist ein Höck. Die große Nuss, mit der man das aufgebaute Nusshäuschen umwirft, ist die Schießnuss, das Bollen ,die Bolderen, die Ballere ( franz: Boule , Kugel ).  Wer beim Werfen trifft , dem gehört das Häufchen. In Sachsen wird dies Zielspiel

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Rübbeli-Knopf

Rübeln Beim Rübbeln (=Abeloh , Herunterlassen) wird ein Brett, das einige Fuß lang ist, schief an eine Wand gelehnt und jeder der Mitspielenden läßt seinen Rübbeli-Knopf darüber hinabrollen. Fällt dabei einer dem anderen so nahe, daß man beide mit einem dafür gefertigten Maßhölzchen erreichen kann, so gewinnt derjenige, welcher zuletzt warf, einen Knopf, muß aber nun den Vorwurf tun und

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Froschhüpfen

Wandernde Frösche: Die Kinder kauern sich nieder in einer Reihe hintereinander, jedes zwei Schritt vom anderen entfernt, und stützen dabei die Arme in die Hüften. Der erste beginnt kauernd weiter zu hüpfen, die anderen folgen in gleichem Tempo, wer umpurzelt, wird ausgelacht. Auch suchen sie hüpfend ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wer zuerst dahin kommt, hat gewonnen. Zu diesem Kinderspiele,

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Sackhüpfen

Wetthüpfen oder Sackgumpen Die wettlaufenden stellen sich in einen weiten langen Sack, der nach oben offen ist und oberhalb der Schulter angebunden wird, so daß bloß noch der Kopf herausschaut. Darin. machen sie Laufversuche nach einem gesteckten Ziele. Auf einer Wiese oder einem sandigen Platze ist das Spiel gefahrlos auszuführen Wer im gehemmten Laufe hinstürzt, muß ohne Hilfe sich wieder empor

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Der lahme Peter

“Hast du den lahmen Peter nicht gesehn?” fragt ein Spielgenosse den anderen. Dieser antwortet mit “Ja!” “Was tat er?”  Der Gefragte darf jetzt nicht antworten, sondern muß auf einem Beine stehend allerlei Schnurrpfeifen vormachen, die von allen nachgeahmt werden, so lange, bis dieser an einen Dritten die obigen Fragen stellt. ( seltsame Spielidee , was “Peter” wohl dabei empfunden hat

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Hahnenkampf

Hinkkampf oder Hinkebock Je drei und drei Knaben legen die Arme gekreuzt über die Brust (später auf den Rücken), ziehen das eine Bein hinan, nähern sich dann hüpfend einander und versuchen durch ruckweises Anstoßen der Achsel gegen Achsel einander zum Weichen zu bringen. Wer dabei zuerst das zweite Bein niedersetzen muß, ist besiegt und tritt ein Anderer in die Kampfbahn.

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Hinklauf hintereinander

Die Knaben stehen in einer Reihe hintereinander. Jeder faßt mit der linken Hand den gehobenen linken Fuß seines Vordermannes und legt die rechte Hand auf dessen rechte Schulter und auf ein gegebenes Zeichen beginnt nun die hinkende Bewegung einem bestimmten Ziele zu.  nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

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Himmel und Hölle

Paradies- oder Tempelhupfen Unten abgebildete Figur zeichnen die Kinder in den Sand (oder mit Kreide auf den breiten glatten Fußsteinweg in Städten). Jeder der 8-10 Teilnehmer besitzt einen glatten rundlichen Stein oder Pfirsichkern, welchen der erste Knabe in das Feld Nr. 1 wirft Mit Verschränken der Arme auf dem Rücken hüpft derselbe nun auf einem Fuße in das rechte Feld,

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