Wettrennen (Wettlaufen)

Die Kinder stellen sich in einer Reihe nebeneinander auf. Auf ein gegebenes Zeichen laufen sie nach einem abgesteckten Ziele. Wer dieses zuerst erreicht, ist Sieger. Am Ziel ist vielleicht eine kleine Fahne angebracht. Diese ergreift er und zieht mit den anderen nach dem Ausgangspunkte zurück, dann kann der Lauf von neuem beginnen. Wählt man etwa als Ziel einen Baum, an

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War einst ein Herr von Falkenstein

der hatt´ drei schöne Töchterlein War einst ein Herr von Falkensteinder hatt´ drei schöne Töchterleindie eine hieß Rosanne – sannalidie andere schöne Bertha hieß Diesen Reim sangen Dorfkinder unfern Halberstadt 1850 auf ihrem Spielplatze immerfort , wobei sie sich einander gegenüber stellten und einander in die Hände klatschten. Mehr Text war nicht zu erfahren. nach Deutsches Kinderlied und KInderspiel (1897)

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Wo wohnt Mutter Maria?

Dicht hinter mir! “Wo wohnt Mutter Maria?”Dicht hinter mir!“Guten Tag, Mutter Maria, seid Ihr das?”Das bin ich schon lange liebe Jahre gewesen und bin es auch noch.Kann man bei Euch herbergen?“Nein!” So steck ich Euch Haus und Hof an“Das tut mal”  “He, was macht ihr da?”Ich stecke Euch Haus und Hof an. Kann ich wohl hier herbergen?“Ja”Welches soll meine Herberge

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Wo ist die Frau Ros

Hinter mir Wo ist die Frau Ros?“Hinter mir”(…)Wo ist die Frau Ros?Ich höre nichts in meinem linken Ohr”Wo hast du des Herrn Schlüssel nydon?Auf den OfenEr liegt nimme auffem Ofe“Na dann ist er verschmolze”Wart nur, das sag ich dem Herrn“I gib dir e Butterbrod”I tus nit!“I gib dir e Viertel Himmelreich”I Tus nit!“I gib dir das halbe Himmelreich”I tus nit“I

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Woneben wohnt Mutter Marie

Kann nich hören op myn rechtes Ohr Wonäem waent Mutter Marie?“Kann nich hören op myn rechtes Ohrkann nich hören op myn linkes Ohr” Is se Mutter Marie?“Kannst mi dat nich ansehn?Ik schlap nich, ik weat nichik bin nich in Droem”Kann ik nych von üer Lammer kräegen?“Hast ja erst gistern von krägen”Dat lach nich, das schach nichdat wys de lütten witten

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Kloppe Kloppe Ringelchen (Himmelstür)

Da kommen zwei arme Kingerchen Kloppe Kloppe RingelchenDa kommen zwei arme KingerchenGent en get (etwas) un lot se gondann wird de Himmeltür offen stonda kümmt Maria Mudermit dem güldenen Bruderhat en Stöckelche in der Handda drieft (treibt)  se de Wolken mit durch´s Land Wolke Wolke LaufMaria die hat gerufen insieben Küh in einem Strik (Strichel)lirum larum hikapik aus Köln , bei

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Wir Hirschlein ziehn zu Walde

wir ziehn des Nachts bei Mondenschein Wir Hirschlein ziehn zu Waldewir ziehn des Nachts bei MondenscheinIhr Hirschlein bückt Euch allewir wollen uns gerne bückenWir schleichen uns durch den RückenWir schleich´n uns durch das Türle  ´neinder letzte soll gefangen sein Ebenso wie beim Spiel von der goldenen Brücke bilden zwei Kinder durch zusammengefaßte und erhobene Hände ein Tor. Die übrigen ziehen

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Teufelsspiel der Inselschweden

bei den Kindern der russischen Schweden Teufelsspiel heißt das Brückenspiel bei den Kindern der russischen Schweden an Estlands Küste und der Insel Worms . Zwei schwingen miteinander einen Strick, unter welchen die Übrigen durchlaufen müssen und fragen jeden: Wil tu te Gu-Farhelder te Fan?(Willst du zu Gott Vateroder zum Teufel?) Sind nach dreimaligem Durchlaufen alle an die beiden Seilschwinger verteilt

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Ich möchte über die silberne Sihlbrücke

aus dem Aargau Ich möcht über d´silberig Sihlbruggd´Brugg ist b´schlossemit Silber übergosseund goldige Schibeder letzte mueß do blibe Chatze Chatze MüsliIs sitzt e Frau im HüsliChatz chatze müggelies sitzt e Frau uf´m BrüggeliGisch mer nüdbist es SäubengelGisch mer öppeses goldiger Engel Zwei Kinder reichen sich die gehobene Hand und bilden damit ein Tor. Alle übrigen fassen sich an der Hand

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