Ein Käuzlein hat im Baum geschrien

Ein Käuzlein hat im Baum geschriendie ganze Nachtda hab ich an die Heimatam grünen Rhein gedacht Es ist ein Schnee gefallendrauf flammt das MorgenrotIch weiß ein frisches Mädeldas treu mir bis zum Tod Die Pferdehufe stampfenwohl über ein Grab am Pfaddrin ruht mein allerbesterblutjunger Kamerad Der Westwind geht durch Flandernein Wetter zieht herandem traben wir entgegenDragoner und Ulan Am Wegrand

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Drüben am Wiesenrand (Österreichisches Reiterlied)

Drüben am Wiesenrandhocken zwei Dohlenfall ich am Donaustrandsterb ich in PolenWas liegt daranehe sie meine Seele holenkämpf ich als Reitersmann Drüben am Ackerrainschreien zwei Rabenwerd ich der erste seinden sie begrabenWas ist dabei?Viel hunderttausend trabenin Österreichs Reiterei Drüben im Abendrotfliegen zwei KrähenWann kommt der Schnitter Todum uns zu mähen?Es ist nicht schadSeh ich nur unsere Fahnen wehenauf Belgerad Text: Hugo

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Dem Kaiser Heil (Dem Vaterland den letzten Hauch)

Dem Kaiser Heil, so gilt dir, kampfgeborender erste Gruß, du deutsches Kaisertumwie dich der Väter heißer Drang erkorenstehn wir zu dir, du unser Hort und RuhmDu Quell und Wurzel unserer Kraftdu einzig bist das eherne Banddas schwache Rohr zum Stamm gerafftsturmfest ein einig Vaterland Heil deutsches Volk! Vor Gott und Mensch das Rechteist deines Strebens klarer AnkergrundDrum dulde nie, daß

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Ich hört´ am Brunnen vor dem Tor die deutschen Mädchen singen

Ich hört´ am Brunnen vor dem Tordie deutschen Mädchen singenund hörte, wie im nord´schen Fjordsie Fischerlieder singen Der Tschardasch raste in Budapestmit der Leidenschaft unter den WimpernIch hört´ in Venedig bei nächtlichem Festin den Gondeln Gitarren klimpern Vorbei das alles….oft sehn´ ich´s zurückund dennoch war´s ein Bettelgegen das Lied mit dem einsamen Blickwenn im Regen knirschen die Sättel Text: L.

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Schwört bei dieser blanken Wehre

Schwört bei dieser blanken WehreSchwört, ihr Bruder, allzumalFleckenrein sei unsre Ehrewie ein Schild von lichtem StahlWas wir schwuren, sei gehaltentreulich bis zur letzten Ruh´Hört´s, ihr Jungen, hört´s, ihr AltenGott im Himmel, hör´s auch du Freiheit, duft´ge HimmelsblumeMorgenstern nach banger NachtTreu vor deinem Heiligtumestehn wir alle auf der WachtWas erstritten unsre Ahnenhalten wir in starker HutFreiheit schreibt auf eure Fahnenfür die

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Mein Fenster geht nach Morgen

Mein Fenster geht nach Morgennach Morgen geht mein Sinnda ziehen meine Sorgenund meine Sehnsucht hinLalalalala…. Ihr Mitternachtsgesichtenun weichet weit zurückmich grüßt vom reinen Lichteder erste frühe Blick Die Luft um Brust und Lockenmir spielt frisch und mildwohin denn willst du lockeno Luft so gotterfüllt? Die fernen Klänge dringenso rührend an mein Ohrhinauf möcht ich mich schwingenzum Aufgang hoch empor Das

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