Jahr: 1904

Kein Hurra braust, keine Büchse kracht Kein wilder Schlachtradau Und doch tobt eine wilde Schlacht Im sächsischen Crimmitschau Kein Heerhauf steht dort im Gefecht In rotem und blauem Frack Dort kämpft verzweifelt um’s gute Recht Das hungrige „Weberpack“ Die hungrigen Weber von Crimmitschau, die müde der langen Frohn, stehn Schulter …

Die Hungerschlacht von Crimmitschau Weiterlesen »

Weberlieder | , | 1904


Ich ruht am Berge droben am kühlen Waldesrand und meine Blicke schweiften durchs schönheitsreiche Land Dort unten blühen Reben das Korn gedeiht im Tal wild von den nackten Felsen stürzt sich ein Wasserstrahl Als gleißend Bächlein windet er sich der Wies´ entlang doch bald hält ihn gefesselt ein enger Mühlengang …

Ich ruht am Berge droben am kühlen Waldesrand Weiterlesen »

Heimatlieder | 1904


Nun öffnet eure Türen Nun öffnet euer Haus Verschließet nicht die Fenster Und schaut nach mir heraus! Ich ziehe durch die Lande Ein schlichter Sänger nur Und preis in Wort und Tönen Die herrliche Natur! Mit Sing und Sang,  der Lieder Klang zieh ich frei und froh die Welt entlang! Ihr seht …

Nun öffnet eure Türen (Mit Sing und Sang) Weiterlesen »

Lob der Musik | Wanderlieder | 1904


Blau Äugelein du mußt scheiden… Text: Erich Teßmer, 1920 ( Angaben nach „Zur Freiheit – deutsche Gesänge in schwerer Zeit“, 1924) Musik: Theodore F. Morse Im gleichen Jahr wie das Original erschien bei C. M. Roehr in Berlin die deutsche Fassung des amerikanischen Erfolgsschlagers „Blue Bell“ als Trio (dritter Melodieteil) …

Blau Äugelein du mußt scheiden Weiterlesen »

Abschiedslieder | Soldatenlieder | 1904


Über die Heide braust der Wind Hoiho! der säubert die Haare Wenn ich mit Pack und Weib und Kind Kreuzquer darüber fahre Meine Hann´, das lahme Luder, schläft Der andere hilft drücken Der derbe dritte aber heult Meiner Alten auf dem Rücken Die zieht mit mir und schimpft mit mir …

Über die Heide braust der Wind (Zigeunerlied) Weiterlesen »

Vagabundenlieder | , | 1904


Ja, ja, ja, das ist die Berliner Luft, Luft, Luft so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft wo nur selten was verpufft, pufft, pufft in dem Duft, Duft, Duft dieser Luft, Luft, Luft Das macht die Berliner Luft! Berlin! Hör‘ ich den Namen bloß da muß vergnügt ich lachen Wie …

Das ist die Berliner Luft Weiterlesen »

Heimatlieder | Scherzlieder | 1904


Und wieder treibt die Frühlingslust durch Feld und Wald zu ziehen nun öffne dich, du junge Brust bei Sang und Blumenblühen Ich schnalle mir das Bündel zu und such die letzten Heller die lasse ich in guter Ruh beim Schwanenwirt im Keller Den Waldpfad eil ich froh entlang wo Moos und …

Und wieder treibt die Frühlingslust (Der fahrende Schüler) Weiterlesen »

Wanderlieder | , | 1904


Deine Wälder hör ich rauschen und vernehme Vogellaut o du Heimat wundersüße ach wie bist du mir so traut Röslein blühen dort am Hage in der sonnbeglänzten Ruh Heimat, Heimat, ewig liebe Ach wie einzig schön bist du Schnell Fluges zog die Schwalbe fernhin übers blaue Meer brachte von der …

Deine Wälder hör ich rauschen und vernehme Vogellaut Weiterlesen »

Heimatlieder | 1904


Als ich   domols twintig Johr und  ´n Louis in Hamburg wor o  da   druckst ick oft  vull   Lust de Katrein on mine Bost Doch de Deern seggt denn to mi Loot mi sin, versopnet Veeh! Si de Tid, hebb´n oft wi beide de goldne Tid gedacht 0 längst verschwund’ne Tid …

Als ich domols twintig Johr (0 längst verschwundne Tid) Weiterlesen »

Lieder von Arm und Reich | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Vagabundenlieder | 1904


„Das Jahr geht zu Ende“-„Der Kampf ist heiß“ – „Und dauert so lange“ – „Wer weiß, wer weiß“ – So schallt’s durch den Saal um Mitternacht, wo die Schar der Ärmsten liegt und wacht. Sie zweifeln;- sie wissen auch gar zu gut, wie weh die Kälte, der Hunger tut… Sie …

Siebenzig vom Asyl (Streik Crimmitschau) Weiterlesen »

Arbeiterlieder | Weberlieder | | 1904