Hat mich Gott verdammt auf Erden Just ein Lumpenkerl zu werden Darum ruf ich ungescheut Lumpen, Lumpen! weit und breit Lumpen, Lumpen! bringt mir Lumpen! Ungewaschen, ungekrumpen Königskleider, goldgestickt Bettlerkittel, buntgeflickt Ordensbänder, Bischofsmützen Bunte Lappen, blanke Litzen Alles muß in meinen Sack Alles muß ins Lumpenpack Tuch von zahm und wilden Böcken Schwarz´ und weißen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1878


Et blotzden alles rein un blank, De Schotteln un de Kumpe, Geschoot wood Stuvv un Desch un Bank, Kein Huusfrau leht sich lumpe. Sei dhät de Wegge backe, Hä wor de Wöhsch am hacke Gewäult, gekoch, Gefäg, gestoch Dat wor en Kirmes noch Mer Junge schleppten Lauv un Gröns Fott us dem Poozegrave; Dat wor ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1878


Wenn im Purpurschein blinkt der wilde Wein und am Bach die Weide steht bereift wenn die Zeitlos blüht, wenn die Drossel zieht und ihr Scheidelied vom Schlehdorn pfeift Wenn in Wald und Feld laut der Bracke bellt und das schlanke Reh verbluten muss; wenn die Haselmaus in ihr Winterhaus schleppt die allerletzte Buchennuss Dann ade ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1878


Hildebrand und sein Sohn Hadubrand ritten selbander Wut entbrannt gegen die Seestadt Venedig Hildebrand und sein Sohn Hadubrand keiner die Seestadt Venedig fand da schimpften die beiden unflätig Hildebrand und sein Sohn Hadubrand ritten bis da wo ein Wirtshaus stand mit kühlen Bieren Hildebrand und sein Sohn Hadubrand tranken sich beid‘ einen Riesenbrand krochen heim ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1878


Merkt auf, ich weiß ein neu Gedicht von einer hohen Schule, und wenn sie liegt am Neckar nicht so suchet sie in Thule! Dort schwingt den Becher jung und alt die Knaben, Männer, Greise und tausendstimmig hallt und schallt die alte hehre Weise: „Die Welt ist rund und muß sich drehn was oben war, muß ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1878


Jesu Gnadensonne süsse Seelenzier Brunnquell aller Wonne Neige dich zu mir Blicke voll Erbarmen auf dein Kind herab Tröste selbst mich Armen sei mein Schuld und Stab Tilg all meine Sünde Herr in deinem Blut dass dein Zorn verschwinde o mein höchstes Gut Laß mir deine Wunden deiner Marter schön alle Tag und Stunden vor ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter: ,
Liederzeit: | 1878


Ich weiß einen Lieben gesandt vom höchsten Gott Den hat sein Herz getrieben zu mir in meiner Not Ich hab´ Ihn betrübet, ach, gar zu oft und schwer Und doch hat Er geliebet mich Armen nur noch mehr Er sah meine Reue Er kannte meinen Schmerz vergab mir stets aufs neue und tröstete mein Herz ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1878


Ein Römer stand in finstrer Nacht am deutschen Grenzwall Posten, fern vom Kastell war seine Wacht, das Antlitz gegen Osten. Da regt sich feindlich ´was im Fluß, da schleicht und hallt was leise… Kein Päan von Horazius, ganz wildfremd war die Weise: „Ha´, hamm´, hammer dich emol, emol, emol an dei´m verriss´ne Kamisol, du schlechter ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1878


Keiner wird zuschanden, welcher Gottes harrt sollt ich sein der erste, der zuschanden ward? Nein, das ist unmöglich, du getreuer Hort Eher fällt der Himmel, eh mich täuscht dein Wort Du hast zugesaget: Wer da bittet, nimmt wer da sucht, soll finden, was ihm Gott bestimmt wer im festen Glauben mutig klopfet an dem wird ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1878


Ich will Dich erheben mit Herz und mit Mund Dich, o mein Heil und Leben Herr, meiner Hoffnung Grund Dich, o mein Heil und Leben Herr, meiner Hoffnung Grund Denn Du hast mich Armen mit mächtiger Hand gerettet voll Erbarmen von des Verderbens Rand Gerettet voll Erbarmen von des Verderbens Rand Nun bin ich so ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1878