Friede sei um diesen Grabstein her! Sanfter Friede Gottes! Ach, sie haben Einen guten Mann begraben, Und mir war er mehr Träufte mir von Segen, dieser Mann Wie ein milder Stern aus bessern Welten! Und ich kann´s ihm nicht vergelten Was er mir getan Er entschlief; sie gruben ihn hier ein Leiser, süßer Trost, von ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1773


Die Luft ist blau das Tal ist grün die kleinen Maienglocken blüh´n und Schlüsselblumen drunter Der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter Drum komme, wem der Mai gefällt und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte die solche Pracht hervorgebracht den Baum und seine Blüte Text: Ludwig Christoph Heinrich Hölty ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1773


Fort, fort, mein Herz zum Himmel Fort, fort dem Himmel zu In diesem Weltgetümmel ist für dich keine Ruh Wo Gott uns hin geleitet ist eine Stätt bereitet da, da ist deine Ruh Fort, fort dem Himmel zu Siehst du dich noch gebunden entreiss dich nur beherzt Das Lamm hat überwunden was deine Seele schmerzt ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1773


Stimmt an mit hellem hohen Klang, stimmt an das Lied der Lieder, des Vaterlandes Hochgesang! Das Waldtal hall es wider. Des Vaterlandes Hochgesang! Das Waldtal hall es wider. Der alten Barden Vaterland, dem Vaterland der Treue, dir, freies, unbezwungnes Land dir weihn wir uns aufs neue Zur Ahnentugend wir uns weihn, zum Schutze deiner Hütten; ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , , | 1773


Ein Veilchen auf der Wiese stand Gebückt in sich und unbekannt; Es war ein herzig´s Veilchen! Da kam ein´ junge Schäferin Mit leichtem Schritt und munterm Sinn Die Wiese her und sang Ach! denkt das Veilchen, wär‘ ich nur Die schönste Blume der Natur, Ach, nur ein kleines Weilchen, Bis mich das Liebchen abgepflückt Und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1773


Einsmals in jenem tiefen Thal Der Kuckuk und die Nachtigall Täten ein Wett anschlagen Zu singen um das Meisterstück Wers gewönn aus Kunst oder durch Glück, Dank sollt er davon tragen Der Kuckuk sprach: „So dirs gefällt Ich Hab zur Sach ein Richter erwählt,“ Und tät den Esel nennen: „Denn weil er hat zwei Ohren ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1773


Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Und Vogelschall Tönt überall. Wer weiß, wie bald die Glocke schallt Drum werdet froh Gott will es so Text: L. H. Hölty (1748 – 1776) – es existiert eine textliche Erweiterung des Liedes Musik: Kanon von Fr. Schubert (1797 – 1828) . u. a. in:  — Als der Großvater die Großmutter nahm ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1773


Es sah ein Knab ein Röslein stehn Ein Röslein auf der Heiden Er sah, es war so frisch und schön Und blieb stehn, es anzusehen Und stand in süßen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot Röslein auf der Heiden! Der Knabe sprach: „Ich breche dich! Röslein auf der Heiden Das Röslein sprach: „Ich steche dich Daß ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter: ,
Liederzeit: | 1773


Grabet in die junge Rinde Eurer Mädchen Namen ein Welcher Hirtin ich empfinde Flüstert keine Buch im Hain Voll der süßesten Gefühle Schlägt mein Busen doch der Mund Mache bei dem Saitenspiele Niemals ihren Namen kund Reizender ist das Vergnügen In der tiefsten Einsamkeit Unsre Freuden sind verschwiegen Ohne Zeugen ohne Neid Selbst den Schwur ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1773


Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu Zerrollen mich dein Wagenrad, Zerschlagen darf dein Roß? Wer bist du, Fürst, daß in mein Fleisch Dein Freund, dein Jagdhund, ungebleut Darf Klau’ und Rachen hau’n? Wer bist du, daß, durch Saat und Forst, Das Hurra deiner Jagd mich treibt, Entatmet, wie das Wild? – Die Saat, so ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1773