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Zu Sedan auf der Aue
wie war das Gras so rot!
Da lag im Abendtaue
manch Deutscher bleich und tot.
Die tapfre Brust durchschossen
die Lippen starr und stumm –
wer da sein Blut vergossen
der wusste wohl warum!

Fürs höchste Gut in Wehre
das ganze Deutschland stand,
für unsers Volkes Ehre
fürs heil’ge Vaterland,
fürs Liebste, das die Erde
uns hegt im weiten Rund:
fürs teure Weib am Herde
für roten Kindermund!


Zu Sedan auf der Aue
da brannte wild die Schlacht,
und Wilhelm Rex, der graue
er führte Deutschlands Macht,
Er führte, blutberonnen
die Wackern all ins Feld:
da wichen die Kolonnen
vor dir, o Siegesheld!


Und das in vor’gen Tagen
mit Donner und mit Blitz
Europa einst geschlagen
das Heer von Austerlitz,
nun trug es schwere Fessel
auf Sedans rotem Gras:
gefangen lags im Kessel
im grünen Tal der Maas.


Zu Sedan auf der Aue
zerbrach der Korsen Thron.
Da scholl’s durch Deutschlands Gaue
in lautem Jubelton,
dass gross wir wieder worden
und einig, stark zugleich
wohl von der Ostsee Borden
bis in der Alpen Reich.


Geeinigt nun im Kampfe
mein Volk, vergiss es nie,
dass dir im Schlachtendampfe
all Glanz und Ruhm gedieh!
Wohl lag im Abendtaue
manch Deutscher bleich und tot –
zu Sedan auf der Aue
da war das Gras so rot.


Text: Ernst Ziel.
Musik: trad.

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