Wo die Nordseewellen trecken an den Strand

Heimatlieder | , | 2006
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Wo die Nordseewellen spülen an den Strand
wo die gelben Blumen blüh´n ins grüne Land
wo die Möwen schreien, schrill im Strumgebraus
dort ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

Well’n und Wogen sangen mir mein Wiegenlied,
hohe Deiche waren mir das „Gott behüt“,
merkten auch mein Sehnen und mein heiss Begehr:
Durch die Welt zu fliegen, über Land und Meer.

Wohl hat mir das Leben meine Qual gestillt,
und mir das gegeben, was mein Herz erfüllt,
alles ist verschwunden, was mir leid und lieb,
hab‘ das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb.

Heimweh nach dem schönen, grünen Marschenland,
wo die Nordseewellen spülen an den Strand,
wo die Möwen schreien, schrill im Sturrngebraus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

ursprünglich von Martha Müller-Grählert . Unter der Überschrift: „Mine Heimat“ 1907 zum ersten Mal in den „Meggendorfer Blättern“ veröffentlicht, in Zürich vom Thüringer Simon Krannig (1910)  vertont, vom Soltauer Dichter und Verleger Peter Fischer-Friesenhausen als Friesenlied in seine endgültige Form gebracht (Friedrich Fischer-Friesenhausen (1886-1960) war übelster Judenhasser und Nationalsozialist !) – vergleiche auch die Original-Version

in: Lieb Vaterland (ca. 1935) — Liederbuch der Fallschirmjäger (1983) —




Die Noten zu "Wo die Nordseewellen trecken an den Strand":

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