Wir tapfern Soldaten wo kriegen wir Geld

Soldatenlieder | | 2009
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Wir tapfern Soldaten wo kriegen wir Geld
auf daß wir marschieren in das weit und breite Feld
auf daß wir marschieren dem Feinde entgegen
auf daß wir alle Tage in der Freiheit können leben

In der Freiheit zu leben, das ist unser Begehren
der Franzosen, derer wollen wir uns dann schon erwehren
wir wollen sie schlagen in siegreicher Schlacht
wie wollen sie jagen bei Tag und bei Nacht


So mancher stolze Reiter wird vom Pferd geschossen
so mancher sein Leben muß lassen
so mancher stolze Reiter muß herunter vom Pferde
so mancher Infantrist muß küssen die Erde


Und als die Bataillen nun waren vorbei
da erhub sich ein klägliches Weibergeschrei
O weh! o weh! o weh! Wo ist geblieben mein Mann
er liegt in seinem Blute, daß man ihn nicht kennen kann


Mein Mann ist geblieben auf trauriger Heide
nun mag ihm Gott geben die ewige Freude
die ewige Freude, die himmlische Ruh
wir Soldaten wir marschieren nach der Heimat zu


Und wer sich dem preußischen Dienst will ergeben
der darf sich fürwahr sein Weibchen nicht nehmen
der darf sich nicht fürchten vor Pulver und Blei
denn wir sechsundachtz´ger Füsiliere, wir schießen getreu

Text und Musik: vermutlich anonym , keine Angabe
in Weltkriegs-Liedersammlung (1926)
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