Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hat (Sommerlied)

Sommerlieder | | 2005
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Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hat
so kommt jedoch mit Nutzbarkeit der Sommer an ihr statt
da wir Gott zu bitten, daß nach Landessitten
werden abgeschnitten die Saaten früh und spat

Es gibt der Sommer was er soll durch Gottes Gütigkeit:
Korn, Garsten, Bohnen, Hanf und Kohl und anderlei Getreid;
Heu und Gras darneben kann er reichlich geben,
Allem Vieh zu leben im Stall und auf der Weid.


Der Mähder auf der Matten fällt das noch taunasse Gras.
Die Weidwerk werden eingestellt, deß mehret sich der Has‘.
Berg und Tal erklingen, alle Grillen singen,
Die Heuschrecken springen, Bienhonig fließt fürbaß.


Die Wägen von der Garben Last und großer Fuedern Heu,
Wie seufzen hört man kirren fast, ist doch ein fröhlich Gschrei.
Lustig sich erkühlen und zugleich abspülen
Junge Leut, die fühlen des Sommers Hitz voran.


Text: J.W. Simler (1605 – 1672)
Musik: Andreas Schwilge , 1663







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