Jenseits des Tales standen ihre Zelte
Jenseits des Tales standen ihre Zelte Zum hohen Abendhimmel quoll der Rauch Das war ein Singen in dem ganzen Heere Und ihre Reiterbuben sangen auch Hoch auf dem gelben Wagen
Hoch auf dem gelben Wagen sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben lustig schmettert das Horn. Felder und Wiesen und Auen wogendes Ährengold. Ich möchte ja so gern noch bleiben, aber der Wagen, der rollt. Es steht ein Soldat am Wolgastrand
Allein! wieder allein! Einsam wie immer. Vorüber rauscht die Jugendzeit In langer, banger Einsamkeit. Mein Herz ist schwer und trüb mein Sinn, Ich sitz im gold´nen Käfig drin.
Es steht ein Soldat am Wolgastrand, Hält Wache für sein Vaterland. In dunkler Nacht allein und fern, Es leuchtet ihm kein Mond, kein Stern. Regungslos die Steppe schweigt, Eine Träne ihm ins Auge steigt: Und er fühlt, wie´s im Herzen frißt und nagt, Wenn ein Mensch verlassen ist, und er klagt, Und er fragt: Aus grauer Städte Mauern
Aus grauer Städte Mauern Ziehn wir durch Wald und Feld. Wer bleibt, der mag versauern, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein (Erika)
Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein und das heisst Erika. Heiss von hunderttausend kleinen Bienelein wird umschwärmt, Erika. Denn ihr Herz ist voller Süssigkeit, zarter Duft entströmt dem Blütenkleid. Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein und das heisst Erika. Wenn die bunten Fahnen wehen
Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übers Meer. woll´n wir ferne Lande sehen, fällt der Abschied uns nicht schwer. Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken, klingen die Lieder weit übers Meer. Märkische Heide
Märkische Heide, märkischer Sand sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland. Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir mein Brandenburger Land. Winde wehn Schiffe gehn
Winde wehn, Schiffe gehn weit in fremde Land´ Nur des Matrosen allerliebsten Schatz bleibt weinend stehn am Strand. |