Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide

Liebeskummer | | 1843
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Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide
weil du so falsch und ich so treu
soll dann mein Herz noch Qualen leiden
So reißt das Band der Lieb entzwei
Und sprich mich frei von solcher Pflicht
darum verdenks, verdenks mir´s nicht nicht

Wer will ein solches Herze lieben
das allenthalben nackent geht
und mit betrübtem Herzen lieben
ein jeder nachher zu Diensten steht
und was nach fremdem Atem riecht
das lieb ich nicht, das mag ich nicht

Ich will nicht mehr die Gass betreten
allwo du an deim Fenster liegst
und auch in jeder Kirch nicht beten
wo du gegenwärtig bist
allwo ich dich werd sehen
werd ich fortgehen , werd ich dich nicht sehen

Hab ich dich nicht recht treu geliebet
als wie ein aufrichtiger Freund
und hab kein Falschheit ausgeübet
und hab´s recht treu mit dir gemeint
jetzt aber werde ich veracht
werd ausgelacht und ausgelacht

Fahret nur hin ihr falschen Augen
werft euere Strahlen von mir fort
Ihr sollet ja vor mir nichts taugen
das sag ich Euch mit einem Wort
Und wer mich sucht da in der Geg´nd
muß fruh aufstehn, spat schlafen gehn

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Ein schönes weltliches Lied , aus einem alten Hirschauer Liederhefte –
in Deutsche Volkslieder mit ihren Singweisen (1843: „sehr beliebt, mündlich aus dem Odenwald“) — „Schwäbische Volkslieder “ , Freiburg 1864 , von Anton Birlinger Nr. 1

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