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Vaterland auf deiner Erde atme ich leichter
wenn ich sie wieder einst betreten werde
Vaterland dann küss ich sie

Herz, beklomm´nes, hochbetrübtes
schwimm in Tränen
Strafe mich Vaterland o du geliebtes
ach warum verließ ich dich

Schöner grün sind deine Felder
deine Berge schöner blau
Deine Kirchenglocken tragen weiter ihren Silberklang
deine Nachtigallen schlagen stärker ihren Nachtgesang

Süß labt dein Bach den Matten
der an ihm sich niederließ
und in deinem kühlen Schatten
schläft sich´s ach so süß, so süß
Deine Sonne, wie so helle
schien sie mir und nicht so heiß
Über meines Vaters Schwelle
ging ich noch so menschlich weiß

Diese brennt mich noch zur Kohle
halb schon hat sie mich verbrannt
ach mit halb versengter Sohle
wand´r  ich in mein Vaterland

Text: Gleim ()
Musik: Alte Weise – von der 3. Strophe ab auch zu singen nach der Weise “ Strömt herbei ihr Völkerscharen
Anmerkung: Übler deutschnationaler Kitsch: Hier singen die „deutschen“ Nachtigallen lauter als anderswo, ist das „deutsche“ grün grüner und das „deutsche“ blau blauer….
in:  — Liederbuch Postverband (1898) —

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