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Kleine Blumen, kleine Blätter Streuen mir mit leichter Hand Gute junge Frühlingsgötter Tändelnd auf ein luftig Band
Zephyr, nimm´s auf deine Flügel Schling´s um meiner Liebsten Kleid Und dann tritt sie für den Spiegel Mit zufriedener Munterkeit
Sieht mit Rosen sich umgeben Sie wie eine Rose jung Einen Kuß, geliebtes Leben Und ich bin belohnt genu(n)g
Schicksal, segne diese Triebe Laß mich ihr und laß sie mein Laß das Leben unsrer Liebe Doch kein Rosenleben sein
Mädchen, das wie ich empfindet Reich mir deine liebe Hand Und das Band, das uns verbindet Sei kein schwaches Rosenband
Text: Johann Wolfgang von Goethe -
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