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Schöne Minka, ich muß scheiden ach, du fühltest nicht das Leiden fern auf freudenlosen Heiden fern zu sein von dir Finster wird der Tag mir scheinen einsam werd ich gehen und weinen auf den Bergen, in den Hainen ruf ich, Minka, dir
Nie werd ich von dir mich wenden mit den Lippen, mit den Händen werd ich Grüße zu dir senden von entfernten Höhn Mancher Mond wird noch vergehen ehe wir uns wiedersehen ach, vernimm mein letztes Flehen bleib mir treu und schön
Du, mein Olis, mich verlassen meine Wange wird erblassen alle Freuden werd ich hassen die sich freundlich nahn ach, den Nächten und den Tagen werd ich meinen Kummer klagen alle Lüfte werd ich fragen ob sie Olis sahn
Tief verstummen meine Lieder meine Augen schlag´ ich nieder aber seh ich einst dich wieder dann wird´s anders sein Ob auch all die frischen Farben deiner Jugendblüte starben ja, mit Wunden und mit Narben bist du, Süßer, mein
Text: Christoph August Tiedge (1752-1841) , 1808 Musik: Ferdinand Ries (1784-1838) als "Der Kosack und sein Mädchen" (1829/30) Ludwig van Beethoven (1770-1827) - 1816 in Weltkriegs-Liedersammlung (1926)
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