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Steigt hinan zum Bergeskamme trinkt der Freiheit herben Hauch wer da in den goldnen Morgen ziehet, laß daheim die Sorgen so will´s alter Wanderbrauch
In des Hochwalds ernstem (wildem) Wehen Melodien das Herz erlauscht Städt´ und Dörfer tief sich breiten und entzückt in neue Weiten taucht das Auge farbberauscht
Will nun fröhlich dich erwandern der du grün voran mir fließt der du trennst Sprach und Gejaide märumwob´ne Völkerscheide stiller Rennsteig, sei gegrüßt
Wen des Alltags Bann bedrücket flüchte sich in deinen Schutz In dem Rauschen deiner Wipfel in dem Leuchten deiner Gipfel find´t er Kraft der Welt zum Trutz
Auf des Grenzwegs grünem Raine reicht zum Bunde Euch die Hand Ihr, des Waldgebirges Söhne ehrt der Heimat hehre Schöne schwöret Treu´ dem Vaterland
Der uns Erdenpilger führet sonnenaufwärts, talhinab schenk uns in der Heimat allen wenn zum letzten Ziel wir wallen einst ein grünumrauschtes Grab
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