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Was gräbet und hacket im Sonnebrand? Die Lüfte erfüllet ein Ächzen Was watet dort barfuß im glühenden Sand im Hunger und Durst zum Verlechzen Wenn ihr die schweißtriefenden Männer fragt was rastlos in die Sonnenglut jagt Das ist des Hungers alles bezwingende Macht
Was wandelt im nächtlichen Dämmerschein im schwarzen Habit zu den Bergen Was fährt dort im finsteren Schachte hinein die Erze und Kohle zu bergen Ja, wenn ihr die schwarzen Gestalten fragt was sie in todbringende Schachte jagt Es ist des Hungers alles bezwingende Macht
Was schleicht in hungernder Jammergestalt dorthin zu der Esse, der hohen? Was zwinget die Massen mit Riesengewalt hinein, wo die Hochöfen lohen Wenn ihr die hohläugigen Menschen fragt was sie hin zur eig´nen Vernichtugn jagt Es ist der Geldgier nie zu befried´gende Macht
Was glänzt dort und schimmert im weiten Feld sich ringend wie Wogen und Wachten Wer gibt zu den furchtbaren Waffen das Geld und schlägt damit blutige Schlachten Ja, wenn ihr die wütenden Streiter fragt wer hateuch zum Kampf aufeinander gejagt Das ist des Hasses nimmer zu stillende Macht
Was leuchtet voll Hoffnung am Firmament und will uns erretten vom Falle Es ist das Proletarier-Regiment das gleiches Recht will für alle Seht, wenn ihr die jungen Rekruten fragt was sie ermutigt zur Freiheitswacht Es ist der Arbeit alles besiegende Macht
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