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Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz! Hoch als Herrscher, hoch als Weiser steht er in des Ruhmes Glanz. Liebe windet Lorbeerreiser ihm zu ewig grünem Kranz. Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!
Über blühende Gefilde reicht sein Zepter weit und breit. Säulen seines Throns sind Milde, Biedersinn und Redlichkeit. Und von seinem Wappenschilde Strahlet die Gerechtigkeit. Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!
Sich mit Tugenden zu schmücken, achtet er der Sorgen wert. Nicht, um Völker zu erdrücken, flammt in seiner Hand das Schwert; sie zu segnen, zu beglücken, ist der Preis, den er begehrt. Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!
Er zerbrach der Knechtschaft Bande, hob zur Freiheit uns empor. Früh erleb' er deutscher Lande, deutscher Völker höchsten Flor und vernehme noch am Rande später Gruft der Enkel Chor: Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!
Text: unbekannt / Lorenz Leopold Haschka Musik: Joseph Haydn
auf die gleiche Melodie wird gesungen auf diese Melodie schrieb Hoffmann von Fallersleben 1841 das " Deutschland Deutschland über alles "
"Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz! Lange lebe Franz der Kaiser in des Glückes hellstem Glanz! Ihm erblühen Lorbeerreiser, wo er geht, zum Ehrenkranz. Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!"
So lautete der ursprüngliche, vom Wiener Professor Lorenz Leopold Haschka verfasste Text der deutschen Kaiserhymne. Doch schon bald entstand von einem unbekannten Dichter eine neue Version, die sich durchsetzte und, nachdem Kaiser Franz die österreichische Kaiserwürde angenommen und unter dem Druck der Zeitumstände die Krone des Deutschen Reiches niedergelegt hatte, bis zu seinem Tode 1835 als offizielle Hymne Österreichs intoniert wurde. Nach dem Sieg über Napoleon kam eine vierte Strophe ("Er zerbrach der Knechtschaft Bande") hinzu... (Angaben nach: " Deutsches Armee Liederbuch ") - auch in Allgemeines Deutsches Kommersbuch - |