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Deutsche Volkslieder Mehr als 6200 Liedertexte deutscher Volkslieder, mehr als 1000 Kinderreime und mehrere hundert Kinderspiele,
übersichtlich mit Suchfunktion, nach Themen, Quelle, Textautor, Komponist, Zeitraum, Stadt, Land, Region und dem Alphabet durchsuchbar.
Die Melodie der Liedtexte , Midi, mp3 und Noten
sind vielfach eingearbeitet, teilweise mit verschiedenen Singweisen und Variationen.

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Gegen Fremdenhaß und Faschismus!
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 Muß i denn muß i denn zum Städtele hinaus
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Abschiedslieder
1815-1831 Wiener Kongress bis Vormärz | |
Muß i denn, muß i denn zum Städele naus und du mein Schatz bleibst hier Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm kehr i ein, mein Schatz, bei dir Kann i glei net allweil bei dir sein han i doch mein freud an dir wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm kehr i ein, mein Schatz bei dir
Wie du weinst, wie du weinst, daß i wandere muß wie wenn d lieb jetzt wär vorbei sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel lieber Schatz, i bleib dir treu Denk du net, wenn i ein andere seh no sei mein lieb vorbei sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel lieber Schatz, i bleib dir treu
Übers Jahr, übers Jahr, wenn mer Träubele schneidt stell i hier mi wiedrum ein bin i dann, bin i dann dei Schätzele noch so soll die Hochzeit sein Übers Jahr, do ist mei Zeit vorbei do ghör i mein und dein bin i dann, bin i dann dei Schätzele noch so soll die Hochzeit sein
Text und Musik: Verfasser unbekannt , aus dem Remstal in Schwaben - Schwäbisches Volkslied - aufgezeichnet von Friedrich Silcher 1827 , zweite und dritte Strophe neu von Heinrich Wagner , 1824 . Ludwig Erk betont in Deutscher Liederhort (1856) daß Wagner ein Schwabe war. Zuerst in Friedrich Silcher : XII Volkslieder für Männerstimmen , l831, 2. Heft, Nr. 12 -- Der Freihafen II. Jahrgang , 2. Heft, Altona , 1839 , S. 40 - zum Text: Glei, gleich -- allweil, immer -- no, hernach -- au, auch -- Wemmer, wenn mer, wenn man --
auf die gleiche Melodie wird gesungen
auch in Feuerwerker-Liederbuch (1883) -- Deutsches Armee Liederbuch -- Deutsch-Österreichisches Studentenliederbuch (1888)-- Neues Liederbuch für Artilleristen (1893) -- Des Rennsteigwanderers Liederbuch (1907) -- Alte und neue Lieder (ca, 1910, erstes Heft) -- Concordia-Liederbuch (1911) - Gesellenfreud (1913) -- Es braust ein Ruf -- Kriegsliederbuch für das Deutsche Heer (1914) - Was die deutschen Kinder singen (1914) -- Stolz ziehn wir in die Schlacht (1915) -- Sport-Liederbuch (1921) -- Liederbuch des jungdeutschen Ordens (ca. 1921) -- Weltkriegs-Liedersammlung (1926) -- Wander-Liederbuch (1927) -- Württembergische Volkslieder (1929) -- Lieb Vaterland (ca. 1935) -- Schlesier-Liederbuch (1936) - Wie´s klingt und singt (1936) -- Liederbuch für die deutschen Flüchtlinge in Dänemark (1945) -- Liederbuch der Fallschirmjäger (1983) --
Georg Scherer hat in "Die schönsten Volkslieder mit ihren eigenthümlichen Singweisen" (Stuttgart 1863) zu "Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus" angemerkt, dass Heinrich Wagner mit seiner zweiten und dritten Strophe die Strophen eines älteren Liedes ersetzt habe. Diese "ursprünglichen weiteren Strophen" präsentiert Scherer in einer mündlich überlieferten Fassung von der schwäbischen Alb (S. 151), wobei aufgrund mangelnder Quellenbelege offen bleiben muss, ob diese tatsächlich jenem Lied zugehörten, das Silcher und Wagner Jahrzehnte zuvor adaptiert haben. Der Text ist nahezu identisch mit einem Lied, welches Glock 1839 aufzeichnete und das Ludwig Erk in Deutscher Liederhort (1856) unter der Nummer 120a bringt. Muß ich dann muß ich dann zum Dörflein hinaus . Dieses von Erk allem Anschein nach konstruierte Lied bezeichnete Franz Magnus Böhme im "Deutschen Liederhort" (1894, Nr. 785b) als "ältere Form" von "Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus". (siehe Liederlexikon)
Kein wüstes Mädle mag i net Schau mich nur keine an! Was batt mir ein ganzer Hut voll Geld? Hab doch keine Freud daran. ´s muß eine sein ganz hübsch und fein Muß kommen aus der Stadt Die vom Kopf bis zum Fuß ganz sauber ist Und keinen Fehler hat
Wenn mir der Pfaff kein Weib nicht schafft So weiß ich mir schon Rat Dann steh ich auf den Marktplatz hin Und werd ein Herr Soldat Und da krieg ich Geld und da zieh' ich ins Feld Und da ist mein Herz erfreut Und wann ich zu mei´m Schätzle komm So lieb ichs wieder aufs neu
| Mehr in: Abschiedslieder:Muß ich dann zum Dörflein hinaus Muß ich dann , muß ich dann zum Dörflein hinaus und du mein Schatz bleibst hier Wann ich komm , wann ich komm wann ich wiedrum komm kehr ich ein mein Schatz bei dir Und was batt mich ein ganzer Hut voll Geld alle Unglück stell ich an Kein Bauersmädchen mag ich nicht ich schau auch keine an | | Reisen und Urlaubs-Tipps -
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