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CD buch

s isch no nit lang, daß gregnet hätt
Die Laeubli tröpfle no
I hab e mohl e Schazli ghätt
I wott, i hätt es no

Jez isch er gange go wandere
I wünsch em Löcher in d´Schuh
Jez hab i wieder en andere
Gott gäb mer Glück dazu

S isch no nit lang, daß er g´heirat hätt
S´isch gar e kurzi Zyt
Si Röckli ist em loderich
Si Strümpfli sin em z´wyt.

Text und Musik: Verfasser unbekannt – Diese Fassung in “ Des Knaben Wunderhorn “ (1808)
die erste Melodie im Zupfgeigenhansl (1908) , die zweite Melodie in Deutscher Liederhort (1856( , beide mündlich aus der Schweiz um 1800

Erläuterungen zum Text (in Deutscher Liederhort):  1:  no, noch —  het, hat —  hat ghet, (gewöhnlich ghä) , gehabt um des Reimes willen — tröpflet,  tröpfeln — e , es ,ein —  i wett, wott — ich wollte —  gange go,  wandere gegangen,  um zu wandern (Die kurztonigen ga ge go gaga goge gvgo werden öfter vor die Insinitiven gesetzt um hin zuweisen auf den Zweck, warum etwas geschieht , als goh go schlofe ( gehen um zu schlafen ) —  Vgl F.J. Stalder: Schweizerische Dialektologie , S. 57 –3:   Zyt, Zeit —  z wyt,  zu weit
Weitere Versionen u.a. in: Deutscher Liederhort (1856) — Zupfgeigenhansl (1908) — Deutsches Lautenlied (1914)

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Die Noten zu "s isch no nit lang":

231

Zweite Melodie zu "s isch no nit lang":

231-2




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