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CD buch

Van Dorf dau kumma d´ Leit in d´ Stod za jedra Zeit
In d´Arwat u in d´ Schöll, ma braucht bal des ma braucht bal söll
Ma siahrt u häiat hier wos, u ma drinkt a gern a Gloß
Drüm glengts uin mit´n Gella grod, sua schwengt ma holt nu in´d Stod
U moncha Vetta draß van land, der gäit krawalln ins Steieramt
U annan haut de Buat wos bracht, sie möin in´s Gricht af d´ Hauptmannschoft
U oi, döi genga Geld alegn, in ´´ Broudalon in d´Apategn
U d´Weieatzleit, doi kafm a, „wos mou neat Alles sa!“

In dera Lonza Strauß, kinnt’s glam, des is wos lauß
Waln Kutschan mit ihrn Korrn, allzug woi d’Reiwa fahrn
U zmal döi Teiflswagen, döi dirm se allas dalam
U gaua don ban „Deitschn Haus“, dös is ja scho a heftig Grauß!
Döi Autobus u Kitschawogn u Fauhawerk mit Logholz glon
U Szinka pfurtzn hi u her, ma koa net su gschwint nauche sehr
U Weiwa schöim am Wochamork, mit Aian, Butter, Kas u Quark
U alls hauts naite, laft u rennt, grod scho wöi wens wau brennt.

Dau fängt a Bahnersmoa schäi stad zan leian oa
U äi ma’s a vasiert is a scho d’Strauß og’spiert
Apor dazwischen’s Luach u kröichn untn durch
Doch is amol da Godan zou, haut alles dann gouta Rouh
Es dauat fi(n) u zier Minin u bol wirt dras a holwa Stun
Auf jedra Seitn schöibt ses zomm, va Leitn döi ka Zeit neat hom
Bol stenga d’Wagn u d’Auto zruck bis schöia za da Ichabruck

U d‘ Kulma Pfingst falln uin a(n), dau kants net olweil läisa sa(n)
Wos liegt dean Mannan droa, wenn nemats imme koa
Es wa fei oft nu Zeit, alls braucht a Aiwichkeit
Wenn döi a Zug verschöim, dau kannt ma Gunga kröign
Is des a Wachlarei, a Gschwingl u a Gschrei
Schäis Herrschal, hom döi Luach a Gwirch, ma kännt va Grant in’d Üweliach.
Dau steht ma se a Luach in Bauch, a Läischt pfautscht oin af’s Häinaauch
Da oin ko nimma roure stäi, er möißt af’s Sicharettal gäih

An Nannala is Angst und Bang, ihr Seff, der wart heit neart lang
S’gung wuhl wöi jeda s’wais a Brickl iwas Gleis
Doch nemats gäiht dau gern, ma schimpft und wort a wal
Waln d‘ leit bequemer wern, dau san d’Boum neat sua fal
Is sur a Packl drum am Stech, hauts ’s schollgäi(n) gouta Wech
Döi haltns as in dicksten Rauch, ’s is Falkenaua Schöllboumbrauch
Sie speia oi, es trifft der Best af d‘ Kepf un in d‘ Feierrest
Ja frale, hambs ban niederlegn a Bauangeselchts is nex dagegn

U endle gäiht da Godan af, wöi wart scho alles draf
Wöi dau alls oa Luft nimmt, das ’s zeitsot ümme kinnt
Da Kutscha drischt in d‘ Pfa, wöi wenn’s am Rennplatz wa
A Gwulche, Kuapf oa Kuapf, wöi in ran Mehlwurmtuapf
A setta Wirtschoft find ma glau, no dau in Falkenau
Ja, su a Gschöi s‘ is neat zan sogn, a Auto schlaipft an Odlwogn!
A Wawa gammat, des gedreng, mir is ma linka Schlorpn zweng!
Döi Ralfohra san ja Narrn, oin leiats in ran Köidregpflarn

A Aahna greit u lomatiert, ach hätt ich no testiert
Der olwara Üwagang, der irchat d‘ Leit scho lang
Sie homs ihrn Schnowl g’wetzt, sie homs in d‘ Zeitung gsetzt
Sie worn af Proch scho g’forn, g’nutzt houts alls an Schmorrn
Es is ja doch zan Dunnen huln, ma haut sa Zeit ja neat gstuln
Doch vuln is a der Zoustand recht, ban Pfafleischer blöiht ja’s Geschäft
Wouher nam der döi Haffen Pfa, wenn’s neat dau oft a Unglick ga
U kinnt er z’spat, su sagt der Bou: „Herr Lehrer, s‘ warn d‘ Schronkn zou“
U will amal a Fremds wos seah, des fäiat ma dau her.

Von Johann Riedl , Hamburg, im Dezember 1998 mündlich vorgetragen
entstanden etwa 1920? – siehe auch das Zwodautallied







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