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Roland ist wesentlich dasselbe Spiel wie Bärenschlag. Alle Spieler haben Plumpsäcke. An einem abgegrenzten Raume des Höhle befindet sich Roland. Dieser verläßt mit dem Rufe „Roland!“ seine Höhle und sucht, indem er den Plumpsack mit beiden Händen hält, eins der vor ihm fliehenden Kinder zu schlagen.

Trifft der Schlag, so flüchtet er mit dem geschlagenen Kinde, verfolgt von den übrigen, in die Höhle. Aus dieser brechen sie beide, einander an der Hand führend, dann wieder heraus und suchen andere zu schlagen, indem sie rufen: „Roland – Holland!“

Die Fangenden bilden eine Kette, weil aber nur der rechte und linke Flügelmann je eine Hand zum Schlagen frei hat, so ist das Fangen schwieriger; die Kette darf höchstens aus fünf Knaben bestehen. Der sechste, der gefangen wird, reiht sich daher nicht mehr an die Kette, sondern wird als Roland in die Höhle getrieben und das Spiel beginnt von neuem.

Reißt während des Fangens die Kette, so sind die übrigen berechtigt, die Fangenden solange mit Schlägen des Plumpsackes zu verfolgen, bis sie in der Höhle angekommen sind.

nach Döring 6 , Ambros 60 ; Wagner 94; — nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)







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