Wir lagen vor Madagaskar
Wir lagen vor Madagaskar Und hatten die Pest an Bord In den Kesseln, da faulte das Wasser Und täglich ging einer über Bord
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi! Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl! Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt Dann sind die Matrosen so still, ja so still Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt Die er gerne einmal wiedersehen will Ob´s stürmt oder schneit (Panzerlied)
Ob´s stürmt oder schneit, Ob die Sonne uns lacht, Der Tag glühend heiß Oder eiskalt die Nacht. Bestaubt sind die Gesichter, Doch froh ist unser Sinn, Ist unser Sinn; Es braust unser Panzer Im Sturmwind dahin. Vor der Kaserne (Lili Marleen)
Vor der Kaserne bei dem großen Tor Stand eine Laterne und steht sie noch davor So wollen wir uns da wieder seh´n Bei der Laterne wollen wir steh´n Wie einst, Lili Marleen. Wie einst, Lili Marleen. Rot scheint die Sonne fertig gemacht
Rot scheint die Sonne, fertig gemacht wer weiß ob sie morgen für uns auch noch lacht. werft an die Motoren, schiebt Vollgas hinein, Startet los, flieget ab, heute geht es zum Feind. An die Maschinen, an die Maschinen, Kamerad, da gibt es kein zurück. Fern im Osten stehen dunkle Wolken Komm mit und zage nicht, komm mit Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen
Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, steigen dem Gipfelkranz zu, in unsren Herzen brennt eine Sehnsucht, die läßt uns nimmer mehr in Ruh. Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.
Mit Seil und Haken, den Tod im Nacken, hängen wir in der steilen Wand. Herzen erglühen, Edelweiß blühen, vorbei geht´s mit sicherer Hand. O du schöner Westerwald
Heute wollen wir marschieren einen neuen Marsch probieren in dem schönen Westerwald ja da pfeift der Wind so kalt.
Oh du schöner Westerwald Über deine Höhen pfeift der Wind so kalt jedoch der kleinste Sonnenschein dringt tief in´s Herz hinein Am Golf von Biscaya ein Mägdelein stand
Am Golf von Biscaya ein Mägdelein stand. Ein blonder Matrose hielt sie bei der Hand. Sie klagt´ ihm ihr Schicksal; ihr Herz war so schwer. Sie hatt´ keine Heimat, kein Mütterlein mehr. Das Leben ist ein Würfelspiel
Das Leben ist ein Würfelspiel. Wir würfeln alle Tage. Dem einen bringt das Schicksal viel, Dem and´ren Müh´ und Plage. Drum frisch auf, Kameraden, Den Becher zur Hand, Zwei Sechsen auf den Tisch. Die eine ist für das Vaterland, Die andere ist für mich. |