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Löchliballen, Stecklegrübligs

Nach der Zahl der Mitspieler werden Löcher in die Erde gegraben, aber nicht im Kreise herum wie beim Morenjagen , sondern in gerader reihe. Jeder wirft nun der Reihenfolge nach den Ball auf die Erde hin. Wem dabei der Ball in seine eigene Grube geschlagen werden kann, der muß ihn seinem eiligst entfliehendem Nebenmanne (Nachbarn) nachzuwerfen suchen.

Wenn er ihn verfehlt, wird ihm zur Buß ein Steinchen in seine Grube gelegt, ebenso dem Nebenmanne, wenn dieser im Entlaufen getroffen worden ist. Der erste Stein, den man so zur Buße erhält, heißt „Frau“, die übrigen weiteren heißen Kinder. ( Danach wird das Spiel in Hamburg „Mutter und Kind“ genannt)


Wer nach längerem Spielen die meisten Strafsteinchen in seiner Grube hat, muß erst zum Spott sämtliche Gruben ausputzen, d.h. alle Verluststeinchen herauslesen, underhält währenddessen ebenso lange mit dem Plumpsack ausgemessen. Außerdem muß er noch Spießruten laufen . Die Kameraden bilden eine Gasse, jagen ihn hindurch und schlagen ihn mit dem Plumpsascke den Rücken mutsch ( = breit)

nach Rochholz , 389; daher GutsMuths 83 , ähnlich Meier 137 — zitiert nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)
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