1916 - Die Macht des deutschen Liedes im gegenwärtigen KriegeWie bei der Ankündigung der Mobilmachung nach der vorangegangenen unheilschwangeren Zeit der Ungewißheit die alten Nationallieder überall in Massenchören gen Himmel schallten, wie die ausrückenden Truppen in der Heimat und auf jeder Station selbst singend mit brausendem Gesang empfangen wurden, wie die ersten Siegesnachrichten immer wieder zu vaterländischem Gesang begeisterten, das haftet in der Erinnerung jedes Einzelnen, der diese unvergleichliche Zeit miterlebte. Für unsere in Belgien einmarschierenden Truppen war das erste Überschreiten der Grenze gewöhnlich ein besonders weihevoller Augenblick, der ein dreifaches Hurra und ein Lied auslöste.
Auf auf zum KampfAuf, auf zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf, fürs Vaterland ins Feld! Für Gott und Vaterland sind wir geboren für Deutschlands Ruhm allhier auf dieser Welt
Das schönste Leben auf der WeltDas schönste Leben in der Welt führt der Soldat, zieht er ins Feld dann schnallt er sein´n Tornister sein Mädchen herzt und küßt er Drauf zieht er hin mit leichtem Sinn denkt manchmal noch ans Liebchen hin (Doch wenn er jetzt auch von ihr zieht er sie doch nicht für immer flieht) denn treu ist die Soldatenliebe ja Liebe, ja Liebe
Der Gott der Eisen wachsen ließDer Gott, der Eisen wachsen liess der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte; drum gab er ihm den kühnen Mut den Zorn der freien Rede, daß er bestände bis aufs Blut bis in den Tod die Fehde
Deutschland Deutschland über allesDeutschland, Deutschland über alles über alles in der Welt, wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält, von der Maas bis an die Memel von der Etsch bis an den Belt - Deutschland, Deutschland über alles über alles in der Welt!
47 Beiträge zu Es braust ein Ruf im Archiv (10 Seiten, 5 pro Seite)
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