Letzte Rose wie magst du so einsam hier blühn

Trauerlieder | 2008
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Letzte Rose, wie magst du
so einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
sind längst, schon längst dahin
Keine Blüte haucht Balsam
mit labendem, labendem Duft
keine Blätter mehr flattern
in stürmischer Luft

Warum blühst du so traurig
im Garten allein?
Sollst im Tod mit den Schwestern
mit den Schwestern vereinigt sein
Drum pflück ich, o Rose
vom Stamme, vom Stamme dich ab
Sollst ruhen mir am Herzen
und mit mir, ja mit mir im Grab.

Text: Friedrich Wilhelm Riese – 1830 – (1847 in der Oper “ Martha “ von Flotow , zuerst aufgeführt am 25. November 1847 in Wien ) – vermutlich von einem Gedicht des irischen Lyrikers Thomas Moore angeregt: „Des Sommers letzte Rose blüht hier noch, einsam rot…“
Musik: nach dem irischen Volkslied: Groves of Blarney ?
 auf die gleiche Melodie wird gesungen


u. a. in: — Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (ca. 1900, Version siehe unten ) — Gesellenfreud (1913) — Was die deutschen Kinder singen (1914) —


Des Sommers letzte Rose
blüht hier noch allein
verwelkt sind der Gespielen
hold lächelnde Reihn
Ach es blieb keine Schwester
keine Knospe zurück
mit erwiderndem Seufzer
mit errötendem Blick







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