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CD buch

Johann Gottlieb Seidelbast
war ein Gymnasiast
war so jung und wunderschön
keine konnt ihm widerstehn

Da war auch Elisabeth
die war auch ganz hübsch und nett
tät mit allen Trieben
Seidelbasten lieben

Alle Abend um halb zehn
konnte man die beiden sehn
knutschten sich, daß alles kracht
Schularbeit wurd´ nicht gemacht

Doch der Rektor hört davon
schickt´ ihm gleich die Demission.
Vater ihn enterbete
ihm das Fell vergerbete

Johann Gottlieb Seidelbast
hängte sich an einen Ast
Streckte dann die Zunge raus
weil ihm schon die Luft ging aus

Als das Lieschen tralala
ihren Gottlieb hängen sah
hängt´ sie sich daneben
und vergaß zu leben

Die Moral von die Geschicht
liebe als Pennäler nicht
liebe lieber als Studente
solches nimmt ein beßres Ende

aus dem 19. Jahrhundert

Andere Version:

Johann Gottfried Seidelbast war ein junger Gymnasiast,
liebte die Elisabeth, denn sie war so dick und fett.

Jeden Abend um halb zehn, konnte man die beiden sehn,
herzten sich und lachten, keine Schularbeiten machten.

Und das Direktorium gab ihm das Konsilium,
Vater ihn enterbte, ihm das Fell vergerbte.

Johann Gottfried Seidelbast, hängte sich an einen Ast,
streckte seine Zunge raus, bis ihm ging die Puste aus.

Als Elisabeth ihren Gottfried hängen sah,
hängt sie sich daneben, nahm sich so das Leben.

Die Moral von der Geschicht, liebe als Pennäler nicht,
Liebe als Studente, ´s nimmt ein bess´res Ende.

Text und Musik: anonym – aus dem 19. Jahrhundert
vergleiche die spätere Version
u.a. in: Die weiße Trommel (1934)







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