Hört ihr Brüder wie es uns geht

Wanderlieder | | 2007
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Hört ihr Brüder wie´s uns geht,
wie es traurig um uns steht.
Denn in unsern jungen Jahren
müssen wir schon viel erfahren.
Viel Hunger und viel Durst.
Viel Hitze und viel Frost.

Von zu Hause reiste ich fort
an einen fremden Ort.
In der Ferne da blieb ich stehen,
ach Gott, wie wird es mir gehen.
Wenn ich kein Geld mehr hab
und auch nicht fechten mag


Mein Vater, der weinet ja so sehr.
Meine Mutter noch viel mehr.
Meine Brüder und meine Schwestern,
die gaben mir zum Besten.
Zehn Taler bares Geld.
Damit reist ich durch die Welt.


Vor Stadt Hamburg, da kam ich an,
kaum das ich stehen kann.
Und die Schildwacht tut mich fragen.
Guter Freund, wollen sie mir sagen:
Wo kommt denn eure Reise her?
Von Danzig über das Meer.
   
Legen sie Ihr Felleisen ab,
zeigen sie Ihren Pass.
Ihren Pass zu unterschreiben,
die Herberge anzuzeigen,
da draussen vor dem Tor,
wo es heisst: Zum schwarzen Mohr.
     
Vor der Herberg, da kam ich an,
kaum dass ich stehen kann.
Guten Tag Frau Herbergsmutter,
haben sie gut Käse und Butter,
dazu ein gut Glas Bier,
heut und morgen bleibe ich hier.
   
Sei willkommen, Du mein lieber Sohn,
Arbeit bekommst du schon.
Denn es hat ein Krauter geschrieben,
fremde Zimmerleute ( Mauerleute ) tut er lieben.
Er bezahlt einen guten Lohn,
denn er ist mein Schwiegersohn.


Nein, für dieses Mal, da sage ich Dank,
Der Krauter ist schon bekannt.
Denn er tut weiter nichts als lügen,
fremde Zimmerleute sucht er zu betrügen.
Er bezahlt einen schlechten Lohn.
Den Spohnkrauter kennen wir schon.


Text und Musik: anonym
Lieder der Landstrasse
    

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