Hoch vom Dachstein an (Steirische Landeshymne)

Heimatlieder | | 1844
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Hoch vom Dachstein an
wo der Aar noch haust
bis zum Bette wo die Save braust
wo die Sennerin
frohe Jodler singt
und der Jäger kühn sein Jagdrohr schwingt
liegt ein schönes Land
´s ist mein Heimatland
´s ist mein liebes teures Steyrerland
(andere Schreibweise: Steirerland)

Wo Schalmeienklang
früh die Schläfer weckt
wenn ein Nebel noch die Täler deckt
wo auf dunklem Pfad
frohe Rinder ziehn
wenn im Sonnenstrahl die Alpen glühn
Dieses schöne Land
´s ist mein Heimatland
´s ist mein liebes teures Steyrerland

Wo der Gemsbock leicht
über Felsen jagt
und der Büchse Knall das Echo weckt
wo dem Steyrer laut
jede Scholle sagt
´s ist die Erde, die dein Liebstes deckt
Dieses schöne Land
´s ist mein Heimatland
´s ist mein liebes teures Steyrerland

Text: Jakob Dirnböck 1844 – geb. 1809 in Graz, gest. 1861, Buchhändler und Verleger
Musik: Ludwig Carl Seydler 1844 – geb. 1810 in Graz-St.Leonhard, gest. 1888 Grazer Domorganist
aus der Steiermark , Österreich –
 auf die gleiche Melodie wird gesungen

Das Lied wurde zuerst auf dem 25jährigen Jubiläum der steiermärkischen Landwirtschaftsgesellschaft im Mai 1844 gesungen , wo es zehn Strophen hatte. Später im Volksmunde vielfach umgestaltet. Die bekannte Melodie ist von dem Grazer Domorganisten Seydler .

u.a. in : Feuerwerker-Liederbuch (1883) — Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (ca. 1900) — Der freie Turner (1913) — Gesellenfreud (1913) — Deutsches Lautenlied (1914) — Sport-Liederbuch (1921) —







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