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CD buch

Es war einmal ein Mädchen
die hütet am Kamm die Küh
Die hüt´t sie wol im Sommer
Als wie im Frühling früh.

Sie war ihr Lebtag lose
Und gar von Herzen gut
Und wie eine Pfingstrose
War’n ihre Wangen rot


Sie hüt’t an dreißig Stücke
So mutterseelen allein
Und jedes hatt‘ eine Glocke
Als wie der größte Topf


Hoch auf dem Riesenkamme
Da steht ein Mittagsstein
Beim großen Teich am Damme
Da liegt viel Schnee und Eis


Da kam durchs Knieholz schnelle
Ein schöner Reitersmann
der hielt beim Mädchen stille
und schaut sie freundlich an


Wer bist du, liebstes Herze,
Du allerschönste Zier?
Wo wohnt dein Vater und Mutter,
Ist deine Heimath hier?


Mein’Heimath ist gar weite
Dort in dem tiefen Tal
Kein Reiter kann hinreiten
Und wärs der Rübezahl


Kann auch kein Reiter hin reiten
 Wol zu der Heimat dein
So trägt mein Roß behende
Dich über Stock und Stein.


Er steckt an ihren Finger
Ein goldnes Ringelein
Und sprach: „Du schönstes Leben
Nun bist du ewig mein!“


Er schwang sie auf sein’n Schimmel
so sehr das Mädchen schrie
„Oh Mutter Gotts im Himmel
wo reit‘ er mit mir hin?“


„Wohin ich mit dir reite
das wirst du bald mal sehn
es geht gar in die Weite
wol über Stock und Stein“


Gar lang vor vielen Jahren
ist die Geschicht geschehn
und Felsmanns Hannelore
hat niemand mehr gesehn







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