Es war einmal ein feiner Knab (Württemberg)

Allgemein | | 2011
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Es war einmal ein feiner Knab
der liebt´ sein Schatz sieben ganze Jahr
wohl sieben Jahr und noch viel mehr
die Liebe nahm kein Ende mehr

Er zog wohl in fremdes Land
derweil ward ihm sein Lieb so krank
sie ward so krank, lag auf den Tod
Drei Tag und Nacht red´t sie kein Wort


Und als der Knab´ die Botschaft kriegt
daß sein Herzliebste krank da liegt
Verlässt er gleich sein Hab und Gut
und schaut, was seine Herzliebste tut


Und als der Knab in die Tür eintrat
sein Herzallerliebste krank da lag
Grüß dich Gott, grüß dich Gott mein Engelein
Was machst du hier im Bettelein


 „Grüß Gott, grüß Gott, Herzliebste mein!
Was machst du hier im Bett allein?“
„Hab dank, hab Dank, mein treuer Knab‘!
Mit mir wird’s heißen bald: ins Grab!“


„Dank dir Gott, dank dir Gott, du feiner Knab.
Bei mir wirds heißen bald ins Grab.
„Ach nein, ach nein, mein Schätzelein
Die Lieb und Treu muß länger sein“


Er nahm sie gleich in seinen Arm,
sie ward ganz kalt und nicht mehr warm;
„Geschwind, geschwind bringt mir ein Licht!
mein Schatz, der stirbt, daß niemand sicht.


Gestorben, gestorben ist all mein Freud
Jetzt muß ich tragen ein schwarzes Kleid
Jetzt muß ich haben zwölf junge Knaben,
Die mir mein Schatz in die Erde tragen


Zwölf Junge Knaben sind schon bereit
mit Gold und Silber sind sie gekleidt
Mit schwarzem Kleid und noch viel mehr
meine Trauer die nimmt kein Ende mehr

Text und Musik: anonym – Diese Version in Württembergische Volkslieder (1929)

1929






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