Es ist das Heil uns kommen her

Geistliche Lieder | | 2009
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Es ist das Heil uns kommen her
von Gnad´ und lauter Güte
die Werke helfen nimmermehr
sie mögen nicht behüten
Der Glaub´ sieht Jesum Christum an
der hat g´nug für uns all´ getan
er ist der Mittler worden

Was Gott im G´setz geboten hat
da man es nicht konnt´ halten
erhub sich Zorn und große Not
vor Gott so mannigfalten
vom Fleisch wollt´ nicht heraus der Geist
vom G´setz erfordert allermeist
es war mit uns verloren


Es war ein falscher Wahn dabei
Gott hätt‘ sein G´setz drum geben
als ob wir möchten selber frei
nach seinem Willen leben
so ist es nur ein Spiegel zart
der uns zeigt an die sünd´ge Art
in unserm Fleisch verborgen


Nicht möglich war es, diese Art
aus eignen Kräften laßen
wiewohl es oft versuchet ward
doch mehrt´ sich Sünd´ ohn Maßen
Denn Gleisnerswerk Gott hoch verdammt
und je dem Fleisch der Sünde Schand´
allzeit war angeboren


Doch mußt´ das G´setz erfüllet sein
sonst wär´n wir all´ verdorben
darum schickt´ Gott sein´n Sohn herein
der selber Mensch ist worden
das ganz´ Gesetz hat er erfüllt
damit sein´s Vaters Zorn gestillt
der über uns ging alle


Und wenn es nun erfüllet ist
Durch den, der es konnt´ halten
So lerne jetzt dein frommer Christ
Des Glaubens recht Gestalte
Nicht mehr, denn: Lieber Herre mein
dein Tod wird mir das Leben sein
du hast für mich bezahlet


Daran ich keinen Zweifel trag´
dein Wort kann nicht betrügen
Nun sagst du, daß kein Mensch verzag´
das wirst du nimmer lügen
Wer glaubt an mich und wird getauft
demselben ist der Himmel erkauft
daß er nicht wird verloren


Es wird die Sünd´ durchs G´setz erkannt
und schlägt das G´wissen nieder
das Evangelium kommt zuhand
und stärkt den Sünder wieder
Und spricht: Nur kreuch zum Kreuz herzu
im G´setz ist weder Rast noch Ruh´
mit allen seinen Werken


Die Werk´, die kommen g´wisslich her
aus einem rechten Glauben
denn das nicht rechter Glaube wär´
wollt´st ihn der Werk´ berauben
doch macht allein der Glaub´ gerecht
die Werke sind des Nächsten Knecht
dabei wir´n Glauben merken


Sei Lob und Ehr´ mit hohem Preis
Um dieser Gutheit willen
Gott Vater, Sohn, Heiligen Geist
der woll´ mit Gnad erfüllen,
was er in uns ang´fangen hat
zu Ehren seiner Majestät,
daß heilig werd´ sein Name.

Text: Paul Speratus (1523)
Musik: Johann Sebastian Bach –
 auf die
gleiche Melodie wird gesungen







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