Es blies ein Jäger wohl in sein Horn (1908)

Jägerlieder | | 2011
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Zupfgeigenhansl

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn
Und alles was er blies das war verlorn
Hussassa trararara
und alles was er blies das war verlorn

Soll denn mein Blasen verloren sein
Viel lieber möcht ich kein Jäger sein

Er zog sein Netz wohl über den Strauch
da sprang ein schwarzbraunes Mädel heraus

Ach schwarzbraunes Mädel, entspringe mir nicht
ich hab große Hunde, die holen dich

Deine großen Hunde die holen mich nicht
Sie kennen meine hohe weite Sprünge nicht

Deine hohen Sprünge die wissen sie wohl
sie wissen, daß du heut noch sterben sollst

Und sterb ich denn, so bin ich tot
Begräbt man mich unter Rosen rot

Er warf ihr das Netz wohl über den Arm
da schrie das Mägdelein, daß Gott erbarm

Er warf ihr das Netz wohl um den Fuß
daß sie zu Boden fallen muß

Er warf ihr das Netz wohl über den Leib
da ward sie des jungfrischen Jägers Weib

Diese Fassung in Nicolai Almanach , aus der Gegend von Bingerau –
in Zupfgeigenhansl (1908)

1908







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