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Einst ging ich am Ufer der Donau entlang
wollte sehen ob mein einziger Wilhelm da stand
er ist zwar verschwunden, er ist ja nicht mehr da
es tönte schon wieder die holde Nachtigall

Hier ist ja die Laube, so allein sitz ich hier
ach wär doch mein einziger Wilhelm bei mir
hier haben wir gesessen so manchen lieben Tag
und haben manche Stunde in Liebe zugebracht

Dort oben auf dem Berge da schwang er seinen Hut
ade mein liebes Mädchen, dir war ich einst so gut
O Rosa, o Rosa, o weine nicht so sehr
gedenk an deinen Wilhelm, wenn er nicht mehr wär

O Wilhelm o Wilhelm, verlaß dein Mädchen nicht
gedenk an jene Worte, die einst dein Mund verspricht
Du hast mir Treue geschworen, ich breche sie auch nicht
ich will dich treulich lieben, bis einst mein Auge bricht

Gedankenvoll versunken, sie war es nicht gewahr
daß ganz in ihrer Nähe ein Jüngling bei ihr war
O trauriges Mädchen, was weinest du so sehr
was ringst du deine Händchen? Dein Wilhelm – ist nicht mehr

Ich komm, es dir zu sagen, aus fernem fremden Land
wo mir dein Wilhelm als Bruder war bekannt
Drum, trauriges Mädchen, ach weine nicht so sehr
ring nicht deine Händchen, dein Wilhem ist nicht mehr

Die Fischlein, die schwimmen von oben herab
O trauriges Mädchen, hier findst du dein Grab
und schlagen die Blitze auch über mich zsammen
zerschlagen meine Glieder, ich such meines Wilhelms Grab

Text und Musik: anonym
„Quelle: Fliegende Blätter : Sieben schöne neue Lieder ( das 1. ) Frankfurt an der Oder und Berlin , bei Trowitzsch und Sohn ( o. J. um 1830-1840) Selbstmord der Verlassenen endet die Tragödie .
in Deutscher Liederhort II (1893) Wie Erk dazu anmerkt, ist die Version von der Form her nicht korrekt.
Das sentimental-schwülstige Liedchen ist umgetextet worden In dem neuen Lied geht ein junger Mann am Flussufer spazieren, findet dort ein Mädchen im Schlaf und vergeht sich an ihr, während sie schläft.







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