Einst ging bei hellem Mondenschein ein Jäger auf die Jagd

Jägerlieder | | 2008
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Einst ging bei hellem Mondenschein
ein Jäger auf die Jagd
Er ging in seinen Wald hinein
er ging in seinen Tod
Sein Mädchen, das ihm lieber war
Als alles, alles auf der Welt
ging ohne Furcht vor der Gefahr
ihm heimlich nach ins Feld

Sie ging ihm nach, sie eilt´ im nach
und dacht in ihrem Sinn
„Von Wald zu Wald, von Busch zu Busch
komm stets ich näher ihm“
Auf einmal sprang des Jägers Hund
flink einem Rehlein nach
Das noch vor einer Viertelstund´
im Mutterschoße lag.


Das Rehlein lief wohl hin und her
dann blieb es zitternd stehn
es suchte eilig und erschreckt
dem Feinde zu entgehn
Doch leider fand es keine Ruh
es huscht´ und hüpfte immerzu
auf einmal sprang es dem Busche zu
in dem das Mädchen saß


Der Jäger kam herbeigeeilt
und merkt was in dem Busch
er schoß! – Sein mörderisches Blei
traf´s Mädchen durch die Brust
Da schrie sie: „Bester, was hast du getan
o komm, und seh mich sterbend an“
der Jäger beugte sich hinab
und sah sein Mädchen im Blut


Er nahm sie bei der rechten Hand
und drückt sie an sein Herz
„O Himmel, daß sich Gott erbarm´
was ist das für ein Schmerz“
Die dunkle Nacht war schuld daran,
daß ich so frühe sterben muß
Indessen nahm er sein Gewehr
und schoß sich durch die Brust. 

Text und Musik: unbekannt
in Wie´s klingt und singt (1936)






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