Ein Sträusschen am Hute den Stab in der Hand

Wanderlieder | 2006
Mp3, CDs und Bücher dazu: :
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Ein Sträußchen am Hute, den Stab in der Hand
zieht rastlos der Wanderer von Land zu Land.
Er sieht (zieht) manche Strasse und sieht manchen Ort
doch fort muss er wieder, muss weiter fort    

Viel Blumen die sieht er am Wege da blühn
muss eilenden Schrittes vorüberfliehn.
Sie duften so lieblich, sie nicken ihm zu
doch fort muss er wieder
er hat keine Ruh


Dort winket ein Häuschen, am Felsen gebaut
umkränzet von Rosen, von Trauben umlaubt.
Da wollt’s ihm gefallen, da sehnt‘ er sich hin
doch fort muss er wieder, muss weiter ziehn


Ein liebliches Mädchen, das redet ihn an:
„Sei freundlich willkommen, du Wandersmann!“
Sie sieht ihm ins Auge, er drückt ihr die Hand
doch fort muss er wieder in ein anderes Land


So bietet das Leben ihm manchen Genuss
das Schicksal gebietet dem zögernden Fuss;
und steht er am Grabe und schauet zurück
nie hat er genossen das irdische Glück

Text und Musik: nach Konrad Rotter – “ Ein Reislein am Hute “ – 1825, auch „Ein Sträußel am Hute“
Musik bearbeitet von Friedrich Silcher
 verschiedene Fassungen dieses Liedes


u.a. in: Allgemeines Deutsches Kommersbuch (1858) – Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam (1859) – Feuerwerker-Liederbuch (1883) — Albvereins-Liederbuch (ca. 1900) — Deutscher Sang (1903) — Schulgesangbuch für höhere Lehranstalten (1912) – Gesellenfreud (1913) — Deutsches Lautenlied (1914) — Was die deutschen Kinder singen (1914) — Sport-Liederbuch (1921) — Auf froher Wanderfahrt (ca. 1921 , etwas anders , ohne 2. Strophe) — Weltkriegs-Liedersammlung (1926) — Liederbuch des Thüringerwald-Vereins (1927)– Wander-Liederbuch (1927) — Schlesier-Liederbuch (1936) – Wie´s klingt und singt (1936) —







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