Ein jeder Jäger bläst sein Horn

Jägerlieder | | 2006
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Ein jeder Jäger bläst sein Horn, bläst sein Horn
Und was er bläst ist Alles verlorn.


Soll es denn Alles verloren sein, verloren sein?
Viel lieber wollt ich kein Jäger mehr sein.

Er bläst sein Horn auf der hohen Straß, auf der hohen Straß
Da sprang ein schwarzbraun Tierlein heraus


„Ei, Tierlein, laß deine Füße nur stehn, Füße nur stehn
Meine schneeweiße Hündlein die fangen dich schon“


„Dein schneeweiße Hündlein die fangen mich nicht, fangen mich nicht
Sie wissen meine falschen Sprünglein gar nicht“


„Deine falsche Sprünglein, die wissen sie gar wohl, wissen sie gar wohl
Du dauerst mich, daß du sterben sollst.“


„Ei sterb ich dann, so bin ich tot, so bin ich tot
Begräbt man mich unter die Röslein rot.


Wohl unter die Röslein, wohl unter grünen Klee, unter grünen Klee
Doch Scheiden von der Herzliebsten, das tut weh.“


Es stund kaum an den dritten Tag, dritten Tag
Da wuchsen drei Blumen aus ihrem Grab


Das erste war ein Röslein roh, Röslein roh
Gewachsen von der Herzliebsten tot


Das ander war ein Nägelein, ein Nägelein
War gewachsen von der Herzliebsten mein.


Das dritte war ein Lilgen weiß, Lilgen weiß
Steckt er’s auf sein Hut mit Fleiß.


Damit tät er groß Uebermuth, groß Uebermuth
Tät selten den Bauren-Mädchen gut







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