Dort wo die klaren Bächlein rinnen (Die Schäferin)

Liebeslieder | | 2008
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Dort wo die klaren Bächlein rinnen
sah ich von fern ein Hüttchen steh´n
Dort wohnt von allen Schäferinnen
die schönste, die ich je geseh´n
Und böte man mir Gold und Kronen
so dächt ich doch in meinem Sinn
Im Hüttlein möchte ich lieber wohnen
dort bei der schönen Schäferin

Treibt sie des Nachts beim Mondenschimmer
Die zarten Lämmlein in den Hain,
Dann denk ich oft in meinem Sinn:
Ach, könnt ich doch ihr Schäfer sein,
Dann nähm ich heimlich meine Flöte
Und folg´ ihr nach auf Schritt und Tritt
Und wenn man mir den Himmel böte
Nach Hause kehrt´ ich nicht zurück
 
Und wenn des Nachts die Sternlein blinken
und alles in dem Haine ruht
dann läßt sie ihren Schleier sinken
und watet in der klaren Flut
Wie gerne möchte ich sie belauschen
doch wag ich nicht zu ihr zu gehn
aus Furcht, es könnt´ ein Blättlein rauschen
und nie könnt´ ich sie wiedersehn aus: Elsaß , Nassau , Schlesien , der Pfalz , Franken –
Text und Musik: anonym – (Text eventuell von Ernst Schulze (1813) ?)
in: — Deutsches Lautenlied (1914) — Wie´s klingt und singt (1936)
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